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Collagen aus 
Fotografien
 und Zeichnungen

Gehrden Collagen aus 
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 und Zeichnungen

Die Französin Emmanuelle Tanaïs Aupest kombiniert digitalisierte Handzeichnungen mit fotografischen Bildsequenzen. Die künstlerischen Ergebnisse sind bis zum 11. Dezember im Gehrdener Rathaus zu sehen.

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Digitalen Collagen aus Fotografie und Zeichnung von Emmanuelle Tanaïs Aupest werden im Gehrdener Rathaus gezeigt.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Die Stadt als Prinzip fasziniere sie, sagt Emmanuelle Tanaïs Aupest. Es überrascht daher wenig, dass zahlreiche Werke der französischen Künstlerin, die seit 23 Jahren in Hannover lebt, das urbane Leben in den Mittelpunkt stellen. In unterschiedlichsten Umgebungen städtischer Landschaften findet die Künstlerin Anregungen für ihre Bildcollagen.
Der Entstehungsprozess ihrer Bilder folgte fast immer einem festen Prinzip: Am Anfang steht für sie das Wandern oder das Fahren durch die Städte. Sie beobachtet, fotografiert und zeichnet. Diese Eindrücke verarbeitet sie, bevor Fotografie und Zeichnung zu mehrschichtigen digitalen Collagen zusammenfügt werden, die in ihrer Bildsprache oft an Comics erinnern. Die Künstlerin möchte ihre Arbeiten auch als Einladung an den Betrachter verstanden wissen, die in den Bildern angedeuteten Erzählungen weiterzuspinnen.
Dabei benutzt die 44-Jährige, die in Rennes aufgewachsen ist, keinen Pinsel oder eine Leinwand, ihr wichtigstes Werkzeug ist der Computer. Dort trägt sie die Eindrücke zusammen, die sie fotografiert oder skizziert hat, vermischt Grafik und Kunst. „Manchmal halte ich Beobachtungen so lange im Kopf fest, bis ich sie zeichnen kann“, sagt Aupest, die in Rouen und Hannover Architektur studiert hat. Irgendwann habe sie aber gemerkt, dass sie ihren künstlerischen Drang nicht mehr unterdürcken könne. Inzwischen fährt die Diplom-Ingenieurin zweigleisig: Kunst und Beruf.
Giso Westing bezeichnet Aupest als eine Künstlerin, die die grafischen Mittel souverän beherrsche. Ihr gelinge es eindrucksvoll, einzelne Momente der Erinnerung zu einer einzigen Ansicht zusammenzufassen, sagt der Kunstkritiker bei der Eröffnung der Ausstellung.

Die Werke der Französin sind noch bis zum 11. Dezember im Rathaus zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, sowie donnerstags 15 bis 18 Uhr.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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