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Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum

Gehrden Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum

In Niedersachsen fehlt bezahlbarer Wohnraum – auch in Gehrden. Die KSG Hannover errichtet nun auf dem ehemaligen Gelände der Feuerwehr ein Mietshaus mit elf preiswerten Wohnungen.

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Der CDU-Landtagsabgeordnete Max Matthiesen (von links), Bürgermeister Cord Mittendorf und KSG-Geschäftsführer Karl-Heinz Range wollen den Sozialen Wohnungsbau forcieren.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Bürgermeister Cord Mittendorf rechnete vor: Von einst 259 Sozialwohnungen im Stadtgebiet sind zurzeit nur noch 139 übrig geblieben. Ende 2017 schrumpft die Zahl um weitere 79. „Wir müssen reagieren“, sagte er. Ein erster Schritt wird an der Nordstraße gemacht. Dort will die KSG Hannover eine Projekt im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus realisieren. Dort wo einst das Feuerwehrgerätehaus stand, soll ein Haus mit elf Wohnungen errichtet werden. Für Henning Harter (SPD) hat dieses Vorhaben Signalwirkung. Heinz Strassmann (Bündnis 90/Die Grünen) reicht das nicht. Auch in den Neubaugebieten müssten derartige Projekte umgesetzt werden, forderte er.

Für Karl-Heinz Range, Geschäftsführer der KSG Hannover, müssten das Land die Fördermodalitäten verändern. Es reiche nicht aus, nur ein zinsloses Darlehen mit einer Laufzeit von 20 Jahren zu gewähren, sondern es müssten auch Zuschüsse gezahlt werden – und zwar 400 Euro pro Quadratmeter Wohnraum. „Das ist wichtig, weil wir nicht immer in Wohnprojekte, die nicht wirtschaftlich tragfähig sein, quersubventionieren wollen“, sagte er bei einem Treffen im Gehrdener Rathaus, zu dem gestern Nachmittag der CDU-Landtagsabgeordnete Max Matthiesen eingeladen hatte. Ziel müsse es, Wohnraum für Menschen mit einem kleinen und mittleren Einkommen zu schaffen.

Das fordert auch Matthiesen. „Das ist eines der brennendsten Probleme in Niedersachsen“, sagte der CDU-Politiker. Der Bau von sozial gebundenem Wohnraum nehme ab. Dabei gebe es einen enormen Handlungsdruck, nicht zuletzt durch den Zuzug der Flüchtlinge. Auch Matthiesen plädiert dafür, die Förderrichtlinien zu verändern und künftig mit Zuschüssen den Sozialen Wohnungsbau zu fördern.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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