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In Northen soll das Internet schneller werden

Northen In Northen soll das Internet schneller werden

Hoffnung für geplagte Internetnutzer in Northen: Ein Vertreter der Avacon hat in der Ortsratssitzung angekündigt, dass in dem Dorf schon in wenigen Wochen Internetanschlüsse mit deutlich höheren Übertragungsraten zur Verfügung stehen sollen.

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Zahlreiche Glasfaserkabel, unter anderem zur Übertragung von Hochgeschwindigkeitsinternet,laufen an einem Verteilerpunkt zusammen.

Quelle: DPA

Northen. Um den Bericht des Avacon-Vertreters Marco Braune-Frehse zu hören, waren rund 20 Besucher in das Sport- und Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Hintergrund ist die anhaltend schlechte Internetqualität im Gebiet der Ortschaft Northen. „Ich wohne nur elf Kilometer von Hannover-City entfernt, aber mir stehen trotzdem nur Übertragungsraten von zwei Megabit pro Sekunde zur Verfügung“, fasste Ortsbürgermeister Friedhelm Meier noch einmal die allgemeine Unzufriedenheit zusammen.

Das Problem: Northen gehört trotz des fortgeschrittenen Internetausbaus im Gehrdener Stadtgebiet bislang immer noch zu den schlecht versorgten Gebieten. „Mit normalem Kupferkabel werden bis zu zwei Megabit pro Sekunde erreicht, mit dem neuen Richtfunk höchsten bis zu 16 Mbit/s“, sagte Meier. Der Avacon-Experte für Breitbandentwicklung war jedoch mit guten Nachrichten nach Northen gekommen: Demnach habe das Telekommunikationsunternehmen Northern Access die Avacon beauftragt, das Glasfasernetz an zwei bestehende Kabelverzweiger im Ort heran zu legen. Ziel ist es laut Avacon, die beiden Einrichtungen technisch so aufzurüsten, dass bereits in wenigen Wochen Internetanschlüsse mit Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde in Northen zur Verfügung gestellt werden können.

„Die Tiefbauarbeiten werden etwa sechs Wochen dauern“, sagte Braune-Frehse. Anschließend müsse Northern Access die technische Umrüstung erledigen. Keine Probleme wird es im Neubaugebiet geben. Dieser Bereich wird laut Avacon bereits mit Glasfaserkabeln erschlossen. Technisch problematisch bleibt es, laut Braune-Frehse, jedoch weiterhin, acht Haushalte im Dorf mit dem schnelleren Internet zu versorgen – trotz der neuen Ausbaupläne. „Dafür sollen nun aber auch zeitnah technische Lösungen gefunden werden“, sagte Ortsbürgermeister Meier nach der Sitzung.

Für viele unzufriedene Internetnutzer bleibt aber auch nach der technischen Umrüstung an den Kabelverzweigern und trotz verfügbarer schnellerer Internetanschlüsse ein Problem: Viele Haushalte müssen bestehende Verträge kündigen und sollen auf Anraten des Ortsrates mit den Anbietern in Verhandlungen treten.

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