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Der Ausbau des Wegenetzes wird fortgesetzt

Lenthe Der Ausbau des Wegenetzes wird fortgesetzt

Im Norden von Lenthe wird in den nächsten Tagen der Ausbau eines neuen Verbindungsweges fortgesetzt. Die Bauarbeiten sind Teil der seit etwa sieben Jahren andauernden Flurbereinigung in den Gemarkungen von Northen und Lenthe. Die Investitionskosten liegen bei rund 800 000 Euro.

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In der Lenther Feldmark werden in den nächsten Tagen südlich der Harenberger Mühle die Bauarbeiten für einen neuen Feldweg fortgesetzt.

Quelle: Ingo Rodriguez

Lenthe. Hinter dem unspektakulären Arbeitstitel "Flurbereinigung in Northen und Lenthe" verbirgt sich ein Großprojekt: "Zum Gebiet der Umstrukturierung gehören rund 380 Hektar Land, beteiligt sind 50 Eigentümer", sagt Dirk Meier, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft. Ziel der langfristigen Maßnahme sei eine Verbesserung der Agrarflächenstruktur sowie eine Optimierung der Bewirtschaftung und Erreichbarkeit landwirtschaftlicher Flächen.

"Seit 2009 wurden bereits die Felder neu zugeschnitten. Zurzeit werden die Grundbucheinträge aktualisiert", sagt Meier. Bestandteile des Projekts seien aber auch der Ausbau und die Erneuerung des Wegenetzes. "Um die Ortsteile zu entlasten, werden die Strecken für den landwirtschaftlichen Verkehr verbessert", sagt Meier. Vor etwa drei Jahren ist bereits zwischen Northen und Lenthe eine neue Trasse gebaut worden. Zudem wurden alte Wege repariert und ökologische Ausgleichsflächen mit Gräben und Pflanzstreifen angelegt.

In den nächsten Tagen soll nun der Ausbau der zweiten neuen Trasse fortgesetzt werden. Dann rollen wieder Baumaschinen in die Feldmark. In der Verlängerung des Mühlenweges ist in der Gemarkung Lenthe südlich der Harenberger Mühle auch bereits der geplante Verlauf des neuen Weges gut zu erkennen. "Im vergangenen Herbst hatten die Arbeiten schon begonnen, aber dann war Winterpause", sagt Meier. Der Ausbau des Weges sei auch die vorerst letzte größere Baumaßnahme der Flurbereinigung. Profitieren sollen vom besseren Wegenetz künftig auch Spaziergänger und Fahrradfahrer.

Zwar rückt der Projektabschluss nun immer näher. "Bis die Neuordnung rechtskräftig ist, kann aber noch eine Weile vergehen", sagt der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft. Die 50 beteiligten Landbesitzer zahlen für die Flurbereinigung Beiträge. Das Projekt wird behördlich vom Land Niedersachsen organisiert und betreut. Vom Bund und der Europäischen Union wird die Flurbereinigung bezuschusst. Das Investitionsvolumen beträgt laut Meier rund 800 000 Euro.

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