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In der Kindermühle sind Muskeln gefragt

Gehrden In der Kindermühle sind Muskeln gefragt

Die Kindermühle ist kein Ort für schwache Arme: Das haben Phillipp (4), Anja (5) und Paul (7) zum Auftakt der Besuchersaison am Pfingstsonntag hautnah erlebt. Eifrig drehten sie die Kurbeln der Handgetreidemühlen und sorgten so für reichlich Schrot und Mehl aus Weizen- und Maiskörnern.

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Anja (5, von links), Paul (7) und Phillipp (4) drehen kräftig an den Kurbeln der Handgetreidemühlen.

Quelle: Carsten Fricke

Gehrden. „Das Mahlen ist ganz schön anstrengend“, stellte Anja fest. Doch nicht nur dabei war viel Muskelkraft gefragt, wie Betreiber Norbert Gardlo betonte. Auch beim sogenannten Mäusefahrstuhl, beim Strom erzeugen mit dem Fahrrad und beim Sackaufzug konnten die Kinder ihre Kräfte testen – und mit Mut und Energie über die „Tarzanleiter“ das Mühlendach erklimmen.

Rund um die 1878 erbaute Kindermühle, die seit jeher auch als Struckmeyers Mühle bekannt ist, lockten Rutschen, ein Baumhaus, ein Indianer-Tipi und Murmelbahnen. Bei den zwischenzeitlichen Regenschauern versammelte der pensionierte Grundschullehrer Gardlo die jungen und älteren Besucher in der neuen Wer-Wie-Was-Schutzhütte neben der Mühle, in der er die Kinder unter anderem mit Hilfe von Bildern zum Erkennen von Tierarten animierte.

Die Kindermühle auf dem Gehrdener Berg als Bildungsstätte für Natur-, Umwelt- und Erlebnispädagogik ist ab sofort jeweils sonntags ab 14 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

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Von Carsten Fricke

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