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Plötzlich auch Baugruben in Fußgängerzone

Gehrden Plötzlich auch Baugruben in Fußgängerzone

Mit den Kanalarbeiten am Steinweg wird die Sanierung der Innenstadt fortgesetzt. Bislang hat die Avacon Versorgungsleitungen erneuert und Hausanschlüsse gelegt - länger als geplant.

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Die Gehrdener Innenstadt wird saniert. Im ersten Bauabschnitt vom Steintor bis zur Neuen Straße.

Quelle: Wirausky

Gehrden. So mancher Bürger schaute verwundert: Baugruben in der Fußgängerzone. "Da waren wir selbst überrascht", gesteht Edmund Jansen, den die Stadt während der Sanierungsarbeiten in der Innenstadt als Baustellenkümmerer eingesetzt hat. Grund waren Arbeiten der Avacon am Strom- und Gasnetz. Zwar sei vereinbart worden, diese vor den Kanalarbeiten auszuführen, doch nicht alle Maßnahmen seien mit der Stadt abgesprochen worden. "Es war nie die Rede davon, dass die Kreuzung an der Neuen Straße gesperrt werden müsse und auch nicht, dass die Avacon sogar bis in die Fußgängerzone hineingeht", sagt Jansen. Und: Statt vier Wochen sollten die Arbeiten acht Wochen dauern. Erst als die Tiefbaufirma, die das Kanalnetz modernisiert, wegen möglicher Verzögerungen Verzugskosten in Höhe von 8000 Euro täglich anmahnte, machte die von der Avacon beauftragte Firma Tempo. Inzwischen sind die Arbeiten beendet und alle Baugruben wieder geschlossen - rechtzeitig zum Wochenmarkt am Donnerstag.

Und so werden jetzt in etwa 4,50 Meter Tiefe die neuen Kanalrohre verlegt - immer in Abschnitten von etwa 30 Meter, damit nicht der gesamte Steinweg gesperrt werden muss. Los geht es am Steintor. Der erste Bauabschnitt endet an der Neuen Straße. Und dort, wo die Rohre in der Erde liegen, wird direkt im Anschluss die Straßenoberfläche erneuert. Wie lange dieser Teil der Innenstadtsanierung letztlich dauert, konnte Jansen nicht sagen. "Wir sind etwas in Verzug", sagte er.

Die Gehrdener Bürger scheinen die umfassenden Arbeiten im Stadtzentrum weitgehend klaglos und gelassen hinzunehmen. "Es gibt kaum Beschwerden", sagt Jansen. Sein Job als Baustellenkümmerer sei bislang relativ ruhig und entspannt. Und wenn es Probleme gibt, dann versuche er zwischen Anwohnern und Baufirmen zu vermitteln. "Das klappt gut", sagt Jansen.

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