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Interesse an weiterem Bauland ist groß

Lenthe Interesse an weiterem Bauland ist groß

Ein kleiner Ort soll wachsen: Der Ortsrat Lenthe will am westlichen Rand des Dorfes ein neues Baugebiet entwickeln. Dafür soll eine etwa 2,6 Hektar große Ackerfläche in der Verlängerung des Pagenburgweges in kommunales Bauland umgewandelt werden.

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Wachstumszone: In Lenthe soll am westlichen Ortsrand in der Verlängerung des Pagenburgweges eine Ackerfläche in kommunales Bauland umgewandelt werden.

Quelle: Ingo Rodriguez

Lenthe. Nach Angaben von Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling haben seit dem Bekanntwerden der Pläne schon 67 mögliche Bauherren den Wunsch geäußert, in Lenthe ein Haus zu errichten - darunter viele Menschen aus dem Dorf. "Wir wollen deshalb neues Bauland entwickeln, damit die Interessenten nicht in andere Orte abwandern", berichtete Ermerling in der Ortsratssitzung.

Geplant ist, auf einer Ackerfläche zwischen den Straßen Im Wehrfeld und der Werner-von-Siemens-Straße unmittelbar hinter dem westlichen Abschluss der Wohnbebauung des Dorfes bis zu 32 Grundstücke anzubieten. "Das ist abhängig vom Zuschnitt die größtmögliche Anzahl, aber der endgültige Plan hängt noch von mehreren Faktoren ab", sagte Ermerling.

Einen notwendigen Antrag für eine Änderung des Flächennutzungsplanes für das betroffene Areal hatte der Ortsrat zwar bereits vor einem Jahr gestellt. "Darüber kann aber erst entschieden werden, wenn im Sommer das neue Regionale Raumordnungsprogramm verabschiedet wird", sagte Ermerling. Erst dann stehe fest, wie viel Restfläche in den Orten noch für Wohnbebauung zur Verfügung stehe. Eine Reduzierung der möglichen Grundstücke würde laut Ortsbürgermeister auch notwendiger sozialer Wohnungsbau nach sich ziehen. "Weil dann auch noch Fläche benötigt wird, um günstige Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern anzubieten." Ein weiterer Faktor sei der erforderliche Platz für öffentliche Flächen.

Trotz des verzögerten Planverfahrens scheint das neue Baugebiet nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Laut Ortsrat soll nach der Verabschiedung des Raumordnungsprogrammes und der Änderung des Flächennutzungsplanes schon ein Bebauungsplan entwickelt werden. "Anschließend könnte die Vermarktung beginnen", so Ermerling. Die Stadt Gehrden habe bereits Haushaltsmittel bereit gestellt, um das Gebiet zu entwickeln. "Geplant sind zwei Bauaubschnitte. Nur bei verbindlich riesigem Interesse könnte die ganze Fläche in einem Schritt bebaut werden", so Ermerling. Die Erschließung sei über einen Garagenhof an der Werner-von-Siemens-Straße, über den Pagenburgweg sowie über eine Zufahrt im Wehrfeld möglich. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt laut Ortsrat über ein Punktesystem der Stadt Gehrden, in dem die Anzahl von Kindern, der Wohnort und der Ort des Arbeitsplatzes bewertet würden. Mit einer Fortsetzung des Planverfahrens sei aber in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen.

Sorgen von Anwohnern der Anliegerstraßen, an den Kosten für die Erschließung angrenzender neuer Straßen beteiligt zu werden, sind laut Ortsrat unbegründet. "Diese Kosten werden normalerweise auf die neuen Bauherren umgelegt", so Ermerling. Ein neues Baugebiet wurde in Lenthe zuletzt 2005 entwickelt. An der Meierwiese war das letzte von insgesamt 25 Grundstücken aber erst im vergangenen Jahr verkauft worden.

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