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Der Bau des zweiten Sportplatzes rückt näher

Leveste Der Bau des zweiten Sportplatzes rückt näher

Gute Aussichten für den TV Jahn Leveste: Der geplante Bau des zweiten Rasenplatzes beginnt möglicherweise bereits in diesem Jahr. Außerdem wird auf der Tennisanlage ein neues Blockbohlenhaus errichtet. In der Jahresversammlung hat der Vorstand mit den Mitgliedern die Weichen für die Zukunft gestellt.

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Erweiterung und Modernisierung: Hinter der Sportanlage des TV Jahn Leveste soll in Richtung Langreder quer zur Anlage der Tennisabteilung ein zweiter Rasenplatz gebaut werden. Die Tennisabteilung will außerdem zwei alte Holzhütten (Bildergalerie) ersetzen und dort stattdessen ein Blockbohlenhaus errichten.

Quelle: Ingo Rodriguez

Leveste. Die Versammlung im Gasthaus Behnsen war geprägt von guten Nachrichten und wichtigen Entscheidungen: Der Vorstand berichtete vor 64 anwesenden Sportlern auch von leicht ansteigenden Mitgliederzahlen. Demnach konnte der leichte Abwärtstrend der vergangen Jahre jetzt gestoppt werden. "Aktuell haben wir insgesamt 503 Vereinsmitglieder - darunter sind 454 aktive Sportler und 196 Jugendliche", sagte der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Grosam.

Er hob in der Versammlung auch vor diesem Hintergrund noch einmal hervor, dass in den Haushalt der Stadt Gehrden Gelder für eine Sportflächenerweiterung beim TV Jahn aufgenommen wurden. Der Bau eines zweiten Rasenplatzes sei für den Verein auch dringend nötig: "Wir sind so stark ausgelastet, dass wir keine weiteren Mannschaften anmelden können - obwohl es Anfragen für Mädchenteams gab", sagte Grosam.

Aus genau diesen Gründen planen der Verein und die Stadt bereits seit etwa vier Jahren den Bau eines zweiten Sportplatzes. Das Feld soll quer hinter der Tennisanlage in Richtung Langreder entstehen. Geschätzte Gesamtkosten: rund 100 000 Euro. Und offenbar rückt der Baubeginn immer näher: "Wenn die Haushaltsmittel von der Kommunalaufsicht frei gegeben werden, können die Gespräche und Planungen intensiviert werden. Ein Baubeginn wäre dann im nächsten Herbst oder Anfang 2017 möglich", sagte Grosam, der auch Leiter der Fußballsparte ist.

Die Vorsitzende Dagmar Conrad skizzierte in ihrem Bericht eine viel verprechende Vereinsentwicklung - mit vielen Teilnehmern bei spartenübergreifenden Aktionen, einer guten Auslastung der Boulebahn und einem neuen Trimm-Dich-Pfad. In den kommenden Monaten will der Verein außerdem ein zweites Bauprojekt in Angriff nehmen: Die Mitglieder beschlossen mit großer Mehrheit, auf der Anlage der Tennisabteilung die alten Holzhütten zu ersetzen und stattdessen dort für maximal rund 60 000 Euro ein neues Blockbohlenhaus zu errichten.

Möglich ist dies laut Vorstand und Abteilungsleitung aufgrund einer stablien Mitgliederentwicklung der Tennissparte - mit regelmäßigen Überschüssen. Deshalb sei es möglich, das Projekt über einen Kredit mit monatlicher Tilgung in Höhe von etwa 285 Euro zu finanzieren, sagte Grosam. Die Mitgliederversammlung beauftragte den Abteilungsvorstand, das Projekt bis zur angepeilten Kostenobergrenze zu realisieren - in enger Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vereinsvorstand und mit regelmäßiger Risikoabwägung in Hinblick auf die Mitgliederentwicklung der Sparte. Auch dieses Bauprojekt soll nach weiteren Planungen in den kommenden Monaten möglichst schon 2017 umgesetzt werden. Eine Beitragserhöhung ist für den Gesamtverein laut Vorstand im nächsten Jahr trotzdem nicht erforderlich.

Dass die Mitglieder mit der Vereinsführung zufrieden sind, zeigte sich bei den Neuwahlen. Sie sprachen der Vorsitenden Conrad für weitere zwei Jahre einstimmig das Vertrauen aus. Zum neuen Schriftführer wurde ohne Gegenstimme Uwe van der Velde gewählt. Vorgänger Achim Hachmeister hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. In ihrem Ämtern bestätigt wurden Vereinsjugendleiterin Sabine Grosam, Pressewart Christian Helmstedt und Sozialwartin Sigrid Hahn - jeweils einstimmig.

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