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Jugendliche spielen mit Kindern

Gehrden Jugendliche spielen mit Kindern

Jugendliche des MCG in Gehrden organisieren Spielenachmittage für Flüchtlingskinder. Unterstützt werden sie dabei von dem Verein Deistersterne und der Margarethengemeinde.

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Die Jugendlichen vom MCG spielen mit den Kindern am Schwungtuch.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Ilirjana muss nicht lange überlegen. "Es ist gut", sagt die Neunjährige. "Alles ist gut". Die Grundschülerin, die erst seit wenigen Monaten in Deutschland ist, gehört zu den Kindern, die an jedem ersten Montag im Monat ins Gemeindezentrum kommen, um mit Schülern des Matthias-Claudius-Gymnasiums und Mitgliedern des Vereins Deistersterne einen Spielenachmittag zu verbringen. Die Idee zu diesem Projekt hatten die Jugendlichen selbst. "Sie haben überlegt, wie sie mit Flüchtlingen in direkten Kontakt treten können", sagt Religionslehrerin Sonja Pschera, die die Gymniasasten bei ihrem Engagement begleitet.

Die Aktion kommt gut an. Gut ein Dutzend Jungen und Mädchen zwischen 4 und 13 Jahren sind bei dem Treffen, auf das in den Grundschulen aufmerksam gemacht wird. Und sie haben ihren Spaß, weiß Doreen Inhestern von den Deistersternen. Vor allem die direkte Kommunikation mit den Jugendlichen funktioniere großartig. "Zu ihnen sind die Kinder viel offener als zu Erwachsenen", sagt Inhestern - locker und unverkrampft sei das Verhältnis. Ihr Verein hilft den Jugendlichen. Unter anderem stellen die Deistersterne Material zur Verfügung.

Felicitas ist von Anfang an dabei. Die 15-Jährige ist begeistert. "Die Kinder geben einem viel zurück", sagt sie. Die Resonanz sei toll. Direkt von der Schule kommt sie zu dem Treffen - "wir nehmen uns gerne die Zeit", sagt sie. Die Hausaufgaben könnten warten. Auch Alexandra ist gerne dabei. "Es macht Spaß", sagt die 16-Jährige.

Zudem sei es schön, zu beobachten, wie sich das Miteinander entwickele. "Das Deutsch der Kinder wird von Mal zu Mal besser", sagt Felicitas. Anfangs haben man sich in der Zeichensprache verständigt. "Inzwischen können wir problemlos miteinander reden", sagt die MCG-Schülerin. Und alles funktioniere spielerisch und nebenbei - bei Fußball, Basteln, Gemeinschaftsspielen oder Eis essen.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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