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Mehr Geld für Jugendpavillon

Gehrden Mehr Geld für Jugendpavillon

Die Politiker sind sich einig: Das Jugendpavillon in Gehrden soll umgestaltet werden. Zunächst aber sollen alle Nutzer der Einrichtung zusammenkommen.

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Das Gehrdener Jugendpavillon an der Lange-Feldstraße soll umgestaltet werden.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Lange Rede, kurzer Sinn - trotz einer kontroversen Debatte sind sich die Politiker einig: Das Jugendpavillon muss umgestaltet und für Jugendliche attraktiver gemacht werden. Zuvor hatte die SPD einen Antrag gestellt, in dem sie fordert, dass zwei zurzeit ungenutzte Räume im Obergeschoss künftig als Büros für die Jugendpflege benutzt werden könne. "Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sind schlecht", sagt Helmut Meffert (SPD). Und die Räume würden von der Oberschule, der sie eigentlich zur Verfügung gestellt worden waren, nicht gebraucht. Gleichzeitig soll auch die Werkstatt im Erdgeschoss aufgeräumt und der Jugendpflege zur Verfügung gestellt werden. Eine gemeinsame Nutzung von Oberschule und Jugendpavillon funktioniere offenbar nicht, merkte Meffert an. "Die Schule hat auch zwei gut ausgestattete Werkräume, die ausreichen müssten", sagte Meffert. Der SPD-Ratsherr will das Thema auch nicht auf die lange Bank schieben. "Die Situation im Jugendpavillon ist seit Jahren unbefriedigend", betonte er.

Helmut Strassmann (Bündnis 90/Die Grünen) gibt der SPD in der Sache zwar Recht, hält den Antrag aber für überflüssig. "Wir sind uns seit dem Ortstermin im September doch einig, dass im Jugendpavillon etwas passieren muss", erinnert er. Und es gehe aber nicht nur um die Räume und die Werkstatt, sondern die Jugendpfleger wünschten sich auch eine Lichtanlage, eine Sitztribüne und einen Raumteiler. "Auch das dürfen wir nicht ignorieren", sagte Strassmann.

Lena Otto (CDU) geht es dennoch zu schnell. "Wir brauchen erst ein Brandschutzkonzept, bevor wir tätig werden können", sagte sie. "Anschließend muss unser gemeinsames Ziel sein, die Einrichtung so herzurichten, dass sie für die Jugendlichen attraktiv ist", sagte Otto. Dass es den Politikern damit durchaus ernst ist, beweist, dass sie für die Anschaffung von Inventar den Ansatz für das nächste Jahr von 2000 auf 22000 Euro erhöht haben.

Bevor dieser Betrag ausgegeben wird, sollen sich im Januar aber zunächst Vertreter der Oberschule, der Calenberger Musikschule und der Jugendpflege, die allesamt das Jugendpavillon nutzen, an einen Tisch setzen und Lösungen für die Zukunft finden. "Wir müssen erstmal miteinander sprechen", sagte Peter Lübcke (CDU).

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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