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Stahn übernimmt Vorsitz der SPD-Abteilung

Gehrden Stahn übernimmt Vorsitz der SPD-Abteilung

Kai Stahn ist am Donnerstagabend zum neuen Vorsitzenden der SPD-Abteilung Gehrden/Ditterke/Redderse/Lemmie gewählt worden. Er folgt auf Rolf Meyer, der sich für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung gestellt hatte. Sein Stellvertreter wird Stephan Schmidt, der bereits zuvor diesen Posten bekleidet hatte.

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Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Henning Harter (links) gratuliert dem neuen Vorsitzenden der Abteilung Gehrden/Ditterke/Redderse/Lemmie, Kai Stahn (Mitte), der auf Rolf Meyer folgt.

Quelle: Oehlschläger

Gehrden. "Rolf wird heute nicht wieder antreten", hatte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hennig Harter bereits vor der Wahl verkündet. Das Ergebnis fiel dann eindeutig aus: Bei 19 Ja-Stimmen und einer Enthaltung gratulierte Harter dem neuen Vorsitzenden zu seinem Posten und dankte seinem Vorgänger für dessen Arbeit und Einsatz.

Er wolle sich vor allem für den sozialen Wohnungsbau stark machen, hatte der 42-jährige Stahn seinen Mitgliedern vor seiner Wahl berichtet. So sei es ihm ein Anliegen, preiswertes Wohnen auch im Bebauungsplan für den Bauabschnitt Langen Feld zu integrieren. Darüber hinaus wolle er auch die Entwicklungen am Gehrdener Klinikum im Blick behalten.

Zuvor hatte der Ortsvereinsvorsitzende Harter eine Bilanz zum Ergebnis seiner Partei bei der Kommunalwahlen am 11. September des vergangenen Jahres gezogen. "Das Ergebnis ist alles in allem als gut zu bezeichnen", sagte Harter. Zwar habe man bundesweit die Entwicklung der AfD nicht verhindern können und auch das Ziel, erneut die stärkste Fraktion in Gehrden zu bilden, sei leider nicht erreicht worden. Doch habe man aus dem Ergebnis das beste gemacht und stelle nach wie vor den Bürgermeister, der seinen Posten "mit Bravour" ausfülle, so Harter.

Doch nicht alle Mitglieder waren an diesem Abend uneingeschränkt positiv gestimmt. "Das Konzeptionelle hat mir komplett gefehlt", sagte Peter Nispel, der nach bereits einjähriger Zugehörigkeit an diesem Abend sein Parteibuch überreicht bekam. Zudem habe er in der Wahlliste der Kandidaten frischen Wind vermisst. "Wir sind mit den selben zwölf Kandidaten angetreten wie im Jahr zuvor", sagte Nispel. Dabei habe es keine Verjüngung gegeben. "Ich teile deine Ansichten weitesgehend gar nicht", entgegnete ihm Harter. Es habe Konzepte gegeben, etwa ein gut ausgearbeitetes Wahlprogramm. Außerdem gehe es darum, die zwölf besten Kandidaten auszuwählen - und das sei geschehen.

Von Nils Oehlschläger

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