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Parkverbot zurückgenommen

Gehrden Parkverbot zurückgenommen

Der Ditterker Ortsrat schien am Ziel seiner Wünsche. Die Region hatte an der gefährlichen B65 ein Parkverbot von der Erich-Garben-Straße bis zum Schulhaus genehmigt - aber es nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.

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Wenig Platz für Fußgänger: Autos parken auf dem Randstreifen an der B65 in Ditterke.

Quelle: Wirausky

Ditterke. Die Diskussion um die Verkehrssitaution an der B65 in Ditterke geht weiter - und dabei schien eine Lösung gefunden worden zu sein. Die Region hatte auf Antrag der Stadt auf einem Teilstück des Randstreifens ein Parkverbot angeordnet. Doch das ist inzwischen wieder zurückgenommen worden. Der Grund: Die Region war fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die Ortsdurchfahrt von Ditterke auf beiden Seiten einen Gehweg besitzt. Ein Irrtum: Südlich der B65 befindet sich lediglich ein unbefestigter Seitenstreifen, und dort ist ein Parkverbot rechtlich nicht statthaft. Ein Parkverbot kann nur für die Fahrbahn ausgesprochen werden. "Wir werden aber weiterhin versuchen, dass es eine Lösung gibt", sagte Ortsbürgermeisterin Heide Rath. Das unterstützt auch Bürgermeister Cord Mittendorf. "Wir müssen dranbleiben", sagte er bei einer Ortsbegehung. Es geht auch um die Sicherheit der Fußgänger.

Der Randstreifen auf einer Seite der B65 ist im Gehrdener Ortsteil ein Dauerthema. Zahlreiche Ditterker Bürger bemängeln seit Jahren, dass er nicht genutzt werden kann, weil er ständig von Fahrzeugen blockiert wird. Fußgänger müssen deshalb auf die Straße ausweichen. "Die Dorfbewohner müssen aber sicher zum Dorfgemeinschaftshaus und zum Bäcker kommen können“, wünscht sich Rath. Es gibt aber auch andere Meinungen. Die Gewerbetreibenden im Dorf benötigen den Randstreifen für den Lieferverkehr.

Der Ortsrat glaubte schließlich, einen Kompromiss gefunden zu haben, der allen Interessengruppen gerecht wird. Er beantragte ein Parkverbot für das Stück von der Erich-Garben-Straße bis zur ehemaligen Gaststätte Zur Linde kurz vor dem Schulhaus. Zunächst mit Erfolg, nun folgte die Rolle rückwärts. "Wir stehen  wieder am Anfang der Diskussion", sagte Rath.

Eine Alternative wäre der Bau eines Bürgersteigs auch auf der südlichen Seite der Bundesstraße. Das ist jedoch teuer, und an den Kosten würden zudem die Anlieger beteiligt. 

Von Dirk Wirausky

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