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Kein Platz für sozialen Wohnungsbau

Gehrden Kein Platz für sozialen Wohnungsbau

Auf sozialen Wohnungsbau wird im Neubaugebiet Langes Feld III wohl verzichtet. Es sollen in dem Gebiet im Osten der Kernstadt keine mehrgeschossigen Gebäude erlaubt werden.

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In Gehrden wird bezahlbarer Wohnraum knapp. Die Politiker wollen darauf reagieren.

Quelle: Symbolbild

Gehrden. Die Gruppe Grüne/Linke ist mit ihrem Antrag, bessere Voraussetzungen für bezahlbare Wohnraumkapazitäten in den neuen Baugebieten zu schaffen, gescheitert. Aus Sicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden Henning Harter gebe es bei diesem Thema keinen Dissens, deshalb sei der Antrag überflüssig. „Das ist ein Riesenproblem und wir werden in Gehrden darauf reagieren“, so Harter. Beispielsweise könnte auf dem Vorwerkgelände bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. „Wir prüfen das“, sagte er. Heinz Strassmann (Gruppe Grüne/Linke) fehlen allerdings die konkreten Aussagen, was der Rat wirklich machen wolle. „Im Neubaugebiet Langes Feld III wird nichts realisiert“, kritisierte der Vorsitzende der Gruppe. Es gebe zurzeit nicht genug Angebote in Gehrden. „Dabei haben immer mehr Bürger Probleme, in Gehrden bezahlbaren Wohnraum zu finden“, sagte Strassmann in der Sitzung Bau- und Städteplanung. Es sei die Pflicht der Politiker, einkommensschwachen Menschen entsprechenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen – und dies beim aktuellen Neubaugebiet Langes Feld III auch zu berücksichtigen; zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der KSG Hannover oder anderen Bauträgern könnten dort Grundstücke auch für den sozialen Wohnungsbau genutzt werden. Daraus wird vermutlich nichts. „Bezahlbarer Wohnraum ist dort nur durch eine massive Bebauung umsetzbar“, sagt Heinrich Meinecke (CDU). Aber mehrgeschossige Gebäude in diesem Gebiet werden von den Christdemokraten und den anderen Parteien kategorisch abgelehnt.

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