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Keine Lösung für Steinweg-Neubau

Gehrden Keine Lösung für Steinweg-Neubau

Es bleibt dabei: Der Kirchenvorstand der Margarethengemeinde kann sich mit dem Entwurf für einen Neubau am Steinweg 25 nicht anfreunden. Eine jetzt vom Architekten modifizierte Fassung ist abgelehnt worden.

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Dauerthema: Nach wie vor gibt es keine Lösung, was mit dem Haus am Steinweg 25 passieren soll. Die Eigentümerin will einen Neubau errichten. Der jüngste Entwurf ist von der Kirche als Grundstücksnachbar aber abgelehnt worden.

Quelle: Moser

Gehrden. Die Diskussion um den geplanten Neubau am Steinweg 25 geht weiter. Der Kirchenvorstand der Margarethengemeinde ist mit dem modifizierten Architekten-Entwurf nicht einverstanden. Dem Gremium ist das dreigieblige Gebäude zu hoch. Auch die Länge das Hauses behagt den Kirchenvertretern nicht. Der Neubau soll fünf Meter länger werden, wie das alte Haus, das abgerissen werden soll. Die Kirche hat als unmittelbarer Grundstücksnachbar ein Mitsprachrecht bei den Neubauplänen.

Und auch wenn die Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Dorothea von Schlotheim, betont, dass die Margarethengemeinde weiterhin an einer Lösung interessiert ist, werden die eh schon zähen Verhandlungen durch das erneute Veto nicht einfacher.

Über den Neubau am Steinweg wird seit Monaten diskutiert. Die Eigentümerin will das Gebäude abreißen und ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Einem ersten Entwurf war von der Politik die Zustimmung verweigert worden. Der Neubau war den Politikern zu gewaltig. Eine Neuvorlage mit kleineren Abmessungen fand später eine Mehrheit – nicht jedoch bei der Kirche. Ihr war der Baukörper immer noch zu groß. Der Kirchenvorstand hatte sich im Spätsommer kompromissbereit gezeigt - allerdings auch Bedingungen gestellt. So bestand bei den Verantwortlichen Einigkeit, dass der Standort des Neubaus an derselben Stelle wie das bestehende Gebäude beginnen soll - eine Verschiebung in Richtung Marktplatz wurde verneint. Die Höhen des bestehenden Gebäudes sollen beibehalten werden. Der Baumbestand des Kirchhofs sollte zudem unbedingt erhalten bleiben. Vorgaben, die in dem nun vorgelegten überarbeiteten Entwurf offenbar nicht ausreichend berücksichtigt worden sind. Die aktuelle Fassung stößt  auf Widerstand.

Mit großem Bedauern hat Bürgermeister Cord Mittendorf die Entscheidung des Kirchenvorstandes, den aktuellen Entwurf des Architekten für einen Neubau auf dem Grundstück Steinweg 2“ erneut abzulehnen, aufgenommen. „Der Kirchenvorstand hat als demokratisch gewähltes Organ der Margarethengemeinde mehrheitlich diese Entscheidung getroffen und so ist diese auch von der Stadt zu akzeptieren“, sagt Mittendorf. Er werde den beauftragten Architekten informieren und erneut den persönlichen Kontakt zur Eigentümerin suchen. „Ich hoffe sehr, dass es zu keinem Stillstand in der Sache kommt und die Eigentümerin weiterhin an alternativen Lösungen interessiert ist“, sagt der Bürgermeister.

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