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Brennender Baum sorgt für Aufsehen

Gehrden Brennender Baum sorgt für Aufsehen

Dicke Rauchsäule, glimpfliches Ende: Für viel Aufsehen hat am Mittag in der Innenstadt ein brennender Baum im Garten eines Zweifamilienhauses gesorgt. Ein 42-jähriger Mann hatte beim Beseitigen von Unkraut mit einem Gasbrenner versehentlich einen Baum angezündet - und den Brand dann selbst gelöscht.

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Glimpfliches Ende: Von dem in Brand geratenen Lebensbaum sind halbseitig nur noch verkohlte Äste und Zweige übrig geblieben. Feuerwehr und Rettungssanitäter (siehe Bildergalerie) rücken nach dem Einsatz wieder ab.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Es war gegen 11.30 Uhr, als sich über Gehrden urplötzlich und innerhalb von nur wenigen Sekunden eine dicke Rauchsäule aufbaute - Kilometer weit sichtbar, fast bis nach Weetzen. An der Schulstraße hatten sich zudem gleichzeitig Rauchschwaden und beißender Qualmgeruch ausgebreitet - Gerüchte von einem Brand des ehemaligen Tenniscenters oder eines Wohnhauses machten schnell die Runde. Die Sirenen der Feuerwehr heulten, eine Polizeistreife raste mit Blaulicht durch den Ort, ein Großaufgebot von der Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr und Rettungssanitäter waren alarmiert.

Die vermeintliche Großfeuer in einem Gebäude der Kernstadt entpuppte sich jedoch sich als brennender Baum im Garten eines Zweifamilienhauses an der Südstraße - nur etwa einen Steinwurf von der abrissreifen früheren Tennishalle entfernt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte gab Ortsbrandmeister Peter-Albert Fricke aber schnell Entwarnung. Denn: Dem erste Löschtrupp hatten Hausbewohner selbst die Tür geöffnet und die Feuerwehrleute dann zu einem verkohlten Baum geführt.

Einr 42-jährige Mann hatte zuvor mit seinem neuem Gasbrenner beim Beseitigen von Unkraut im Garten einen rund vier Meter hohen sogenannten Lebensbaum in Brand gesetzt. Der gesamte Baum habe in Sekundenschnelle im Flammen gestanden, berichtete der Gehrdener. Ihm sei es dann aber gemeinsam mit seiner Frau und der Schwiegermutter gelungen, den Baum noch vor dem Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte mit einem Gartenschlauch und Wassereimern zu löschen. Sein Glück: "Der Wind stand günstig, sonst hätten die Flammen auf das Haus übergreifen können." Sicherheitshalber hatten Feuerwehrleute vor dem Abrücken die Brandstelle noch mit einer Wärmebildkamera nach verdeckten Glutnestern abgesucht. 

Ortsbrandmeister Fricke hatte eine Erklärung für das urplötzliche Entflammen des Baumes. Demnach enthalten Lebensbäume in Zweigspitzen und Zapfen leicht brennbare ätherische Öle, warnte Fricke vor leichtsinnigem Flammeneinsatz in der Nähe von Lebensbäumen. Die Feuerwehr warnt generell vor dem Umgang mit Gasbrenngeräten bei der Unkrautvernichtung. Es bestehe große Gefahr, dass  Büsche und Sträucher sowie Gebäudeteile durch Hitze und Funkenflug in Brand geraten.

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