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Kastanienkette ist rekordverdächtig

Gehrden Kastanienkette ist rekordverdächtig

Kreative Spitzenleistung: Rund 45 Jungen und Mädchen aus dem Margarethen-Kindergarten am Neddernholz haben innerhalb von nur etwa einer Stunde rund 2000 Kastanien auf eine mehr als 50 Meter langen Nylonschnur aufgefädelt – und so die vermutlich längste Kastanienkette im Stadtgebiet gebastelt.

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Riesenschlange aus kleinen Baumfrüchten: Die Jungen und Mädchen aus dem Margarethen-Kindergarten präsentieren auf dem Balkon die vermutlich längste Kastanienkette Gehrdens. Gerd-Peter Zaake (siehe Bildergalerie) fädelt gemeinsam mit Filip (5) eine Kastanie auf eine Nylonschnur und knotet die einzelnen Bänder dann auf dem Balkon zu einer mehr als 50 Meter langen Kette zusammen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Was macht man mit Hunderten von dekorativen Fruchtständen zweier riesengroßer Rosskastanien, die sich Tag für Tag haufenweise auf dem Rasen eines Gartens am Waldrand verteilen? Diese Frage hat sich beim Anblick seines Grundstücks auch Gerd-Peter Zaake aus dem Vorstand der Margarethenkirchengemeinde gestellt und kurzerhand einen Rekordversuch eingefädelt. „Deshalb habe ich mit meinen Enkelkindern zunächst einmal alle Kastanien eingesammelt“, sagt der pensionierte Kunstlehrer.

Seine Idee: Gemeinsam mit vielen Jungen und Mädchen des kirchlichen Kindergartens eine meterlange Endloskette basteln – eine Idee, die für einen Kunstlehrer und früheren Goldschmied keineswegs völlig abwegig ist. „Das wird bestimmt die längste Gehrdener Kette ihrer Art in diesem Jahr“, sagte sich Zaake und leistete Vorarbeit: „Ich habe dann mehr als 2000 Kastanien mit einer Bohrmaschine gelocht“, sagt er. Der Zeitaufwand? „Für 150 Stück braucht man etwa 15 Minuten“, sagt Zaake und grinst.

Viel zu lachen hatten anschließend auch rund 45 Jungen und Mädchen aus drei Gruppen des Kindergartens: Mithilfe von Zaake und ihren Erzieherinnen fädelten die drei bis sechs Jahre alten Kinder jeweils etwa 40 Kastanien auf mehr als 50 einzelne etwa einen Meter lange Nylonschnüre – Endknoten und Namensschild inbegriffen. „Ich habe sogar vier von den kurzen Ketten geschafft“, sagte der fünfjährige Filip nach nur einer Stunde stolz.

Der Rest war Chefsache: Nach dem Auffädeln knotete Zaake auf dem meterlangen Balkon der Einrichtung alle Teilschnüre in Windeseile aneinander. Und schon war sie fertig: eine mehr als 50 Meter lange Kastanienkette – Rekordversuch von 45 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren.

Ob ihre bisherige Höchstmarke demnächst überboten wird, ist fraglich – und auch völlig unerheblich: Nach dem Beweisfoto wurde die Riesenschlange wieder auseinander geknotet und jedem Kind seine selbst gebastelte Deko-Kette zurück gegeben – als Erinnerung an den Rekordversuch. „Drei sind zum Verschenken, eine behalte ich“, sagte Filip und wedelte stolz mit einer Kastanienschnur.

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Fotostrecke Gehrden: Kastanienkette ist rekordverdächtig

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