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Neue Schilder sind Einladung zum Gottesdienst

Gehrden Neue Schilder sind Einladung zum Gottesdienst

Freundliche Begrüßung und höfliche Einladung: Die beiden Gehrdener Kirchengemeinden haben an den Hauptzufahrten in Richtung Kernstadt vier große Schilder aufstellen lassen, die ankommende Autofahrer auf die Zeiten der Sonntagsgottesdienste hinweisen. Die Informationstafeln sollen auch eine kirchliche Botschaft vermitteln.

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Einladung zum Gottesdienstbesuch: Pfarrer Christoph Paschek (links) und Pastor Wichard von Heyden heißen an der Nordstraße an einem der neuen Hinweisschilder Gäste und Anwohner in Gehrden willkommen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Es sind behördlich genehmigte Hinweisschilder, für Autofahrer auf Augenhöhe, prägnant und nicht zu übersehen. Anders als andere offizielle Verkehrszeichen sollen diese Tafeln aber keineswegs nur über ein Verbot oder eine vorgeschriebene Richtlinie informieren. Hinter den Schildern und zwischen den Zeilen der Beschriftung steckt vielmehr auch eine wichtige Botschaft: "Die Kirchen heißen die Menschen willkommen", sagt Pfarrer Christoph Paschek von der katholischen Bonifatiusgemeinde.

Es ist aber kein Alleingang: Die beiden Gehrdener Kirchengemeinden haben gemeinsam an den Hauptzufahrten in Richtung Kernstadt vier große Schilder aufstellen lassen. Die auffälligen Tafeln sollen ankommende Autofahrer auf die Zeiten der Sonntagsgottesdienste hinweisen. Auch Pastor Wichard von Heyden von der evangelisch-lutherisch Margarethengemeinde hebt die Zusammenarbeit hervor: "Die Gesamtkosten von rund 2000 Euro haben wir jeweils zur Hälfte beglichen", sagt er. Die Idee sei im ökumenischen Arbeitskreis der Gemeinden entstanden. Es ist aber keine Eigenkreation: "In anderen Orten gibt es das auch", sagt von Heyden. Deshalb habe sich jetzt Helmuth Temps aus dem evangelischen Kirchenvorstand in Absprache mit den zuständigen behördlichen Stellen der Stadt und der Region um die Genehmigung und um das Aufstellen der Schildern an den vier Hauptzufahrten gekümmert.

Pfarrer Paschek legt Wert darauf, dass es keine Werbetafeln sind. "Wir machen das nicht, weil wir getrieben sind, ein besser florierendes Geschäft zu entwickeln", sagt er augenzwinkernd. Die aktuellen Besucherzahlen der Gottesdienste seien nicht Hintergrund der Aktion. "Die Schilder sind ein Zeichen der Willkommenskultur und eine Einladung, mit uns die Gottesdienste zu feiern."

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