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Kniggenberg ist die Oase für alte Sorten

Lemmie Kniggenberg ist die Oase für alte Sorten

Auf dem Kniggenberg am Südostausläufer des Gehrdener Bergs betreibt die Landwirtschaftskammer Hannover seit sechs Jahren einen sogenannten Muttergarten zur Erhaltung alter und regionaler Sorten wie den Seestermüher Zitronenapfel. Deutschlandweit gibt es nur drei Gärten dieser Art.

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Volker Zahn führt Besucher am 12. August durch den Muttergarten und erläutert, wie Obstsorten vorm Aussterben bewahrt werden.

Quelle: Michael Hemme (Archiv)

Gehrden. Am Gehrdener Berg wachsen auf drei Hektar Fläche rund 200 Sorten und 4000 Pflanzen. Im Muttergarten geht es nicht um dicke Früchte, sondern um den Erhalt alter und regionaler Sorten wie den Apfel Roter Finkenwerder oder den Seestermüher Zitronenapfel. „Wir liefern pro Jahr rund 250 000 Veredelungen ins In- und Ausland“, sagt Volker Zahn, der den Muttergarten für das Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer betreut. Dabei werden die einjährigen Triebe, die Edelreiser, abgeschnitten und in den Baumschulen auf Wurzelstöcke aufgesetzt. Auf Sortenreinheit wird dabei streng geachtet.

„Obstbäume - und gerade alte und regionale Sorten - werden auch aus Gründen der Landschaftspflege und des Naturschutzes wieder zunehmend gepflanzt, auch bei uns in Gehrden“, erläutert Holger Spohr, Fachdienstleiter Umwelt bei der Stadt Gehrden. Deshalb soll die Bedeutung des Muttergartens bekannt gemacht werden. Spohr lädt für Mittwoch, 12. August, um 10 Uhr zu einer kostenlosen Führung mit Volker Zahn ein. Treffpunkt ist am Gehrdener Kirchweg auf halber Strecke zwischen Gehrden und Lemmie. Es bestehen nur sehr eingeschränkte Parkmöglichkeiten.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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