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Namensschilder wecken die Erinnerung

Lenthe/Northen/Everloh Namensschilder wecken die Erinnerung

In der Kirche zu den 10 000 Rittern in Lenthe haben sich gestern rund 40 ehemalige Konfirmanden aus der Kirchengemeinde Lenthe-Northen und der Kapellengemeinde Everloh zu einem großen Wiedersehen getroffen.

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Alte Weggefährten: Nach dem Gottesdienst versammeln sich die Jubiläums-Konfirmanden vor der Lenther Kirche zu einem Erinnerungsfoto.

Quelle: Ingo Rodriguez

Lenthe/Northen/Everloh. Die Senioren aus insgesamt acht verschiedenen Geburtsjahrgängen waren in der Zeit von 1945 bis 1966 in den Dörfern am Benther Berg konfirmiert worden und feierten nun gemeinsam ihre Jubiläen: Die Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmation.

„Wir organisieren diese Treffen im Zweijahresrhythmus“, sagte Claudia Grosser, die stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende aus Lenthe. Sie hatte gemeinsam mit Anja Weschen aus dem Kirchenvorstand bereits vor den Sommerferien die alten Konfirmationslisten gesichtet und über Dorfbewohner versucht, aktuelle Adressen zu ermitteln. „Die Recherche sei nicht überaus schwierig gewesen. „Weil die meisten der früheren Gemeindemitglieder in der Umgebung geblieben sind“, sagte Grosser. Viele Ehemalige seien jedoch inzwischen auch gestorben. Drei gesundheitsbedingte Absagen habe sie zudem erhalten.

Was jedoch immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Organisation führt: „Die neuen Namen der verheirateten Frauen“, sagte Grosser. Deshalb ist es bei den Treffen auch üblich, auf den Namenschildern der Teilnehmer die Geburtsnamen dazu zu schreiben. Das helfe bei so manchem Senioren der Erinnerung auf die Sprünge und löse regelmäßig Aha-Erlebnisse bei den früheren Weggefährten aus. „Manche haben sich seit Jahrzehnten nicht gesehen“, sagte Grosser.

Bevor es nach dem feierlichen Gottesdienst mit Pastor Martin Funke nach Seelze zu einem gemeinsamen Mittagessen ging, hatte sich Helga Ulrich, geborene Struss, als Teilnehmerin mit der weitesten Anreise entpuppt. Sie war in Lenthe 1955 konfirmiert worden und erst vor elf Jahren mit ihrem Mann Hans-Martin in das Wendland gezogen. „Wir haben noch einmal neu angefangen und uns dort einen altersgerechten Wohnsitz gebaut“, sagte Struss. Die meisten ihrer Weggefährten habe sie zuletzt beim Jubiläumstreffen zur Goldenen Konfirmation vor zehn Jahren gesehen.

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