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Krippenausbau: VHS und Sozialstation ziehen um

Gehrden Krippenausbau: VHS und Sozialstation ziehen um

Umzugsstress wegen gesetzlicher Vorgaben: Die Stadt Gehrden richtet für das nächste Betreuungsjahr in der Kindertagesstätte Am Nedderntor zwei neue Krippengruppen ein. Wegen der notwendigen Kita-Erweiterung muss die Volkshochschule in die Räume der Sozialstation umziehen. Diese bezieht den früheren Getränkemarkt am Rathaus.

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Dominoeffekt wegen Krippenausbau: Die Volkshochschule zieht aus der Roten Schule am Nedderntor aus und wird künftig in den Räumen der Sozialstation an der Hornstraße untergebracht. Die kommunale Sozialstation wird in Zukunft im früheren Getränkemarkt am Rathaus betrieben.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Die Umzugskartons sind so gut wie gepackt - und offenbar gibt es auch keine Alternativen. "Wir haben viele Möglichkeiten geprüft, aber diese Variante lässt sich am schnellsten und am effektivsten umsetzen", sagt Fachdienstleiterin Britta Häupl von der Gehrdener Stadtverwaltung. Bürgermeister Cord Mittendorf hebt die gesetzliche Notwendigkeit hervor, Platz für zusätzliche Krippenplätze zu schaffen. "Weil sonst ab dem Sommer nicht mehr der Rechtsanspruch aller Eltern auf einen Betreuungsplatz erfüllt werden kann", sagt Mittendorf - und verweist auf die derzeitigen Krippenanmeldungen und Belegungszahlen.

Zwar muss der Rat der Stadt noch grünes Licht für die Pläne mit den Standortwechseln geben. Inzwischen hat das Konzept aber nach dem Bildungs- und Sozialausschuss auch bereits den Verwaltungsausschuss  passiert. "Es ist doch allen klar, dass wir reagieren müssen", sagt der Bürgermeister. Die Finanzierung für den Krippenausbau ist gesichert: Um die Volkshochschule (VHS) aus der Roten Schule am Nedderntor auszulagern und dort für die benachbarte Kita am Nedderntor 30 Krippenplätze einzurichten, sind laut Verwaltung Umbaukosten in Höhe von rund 296 000 Euro erforderlich. Gedeckt werde die Summe durch Zuschüsse des Landes in Höhe von 203.000 Euro. Für den restlichen Betrag steht genügend Geld zu Verfügung, weil der geplante Bau der Oberschulmensa verschoben wurde.

Trotzdem verursacht der Krippenausbau einen Dominoeffekt: Zunächst wird bereits in Kürze die kommunale Sozialstation aus den angemieteten Ostland-Räumen an der Hornstraße ausziehen und in der unteren Etage eines denkmalgeschützten Bauernhauses an der Kirchstraße den Betrieb aufnehmen. Diese Räume eines früheren Getränkemarktes - nur einen Steinwurf vom Rathaus entfernt - hat die Stadt laut Bürgermeister inzwischen erworben. Die Tagespflege bleibt jedoch am Standort Hornstraße.

Neuer Nachbar wird dort die VHS - auch, weil entsprechend der Vereinbarung mit der VHS Calenberger Land die verbandsangehörigen Kommunen kostenlos Räume für Geschäftsstelle und Unterricht zur Verfügung stellen müssen. Die Mietkosten sind laut Verwaltung bereits für das Haushaltsjahr 2016 eingeplant. Außerdem steht die Stadt in Gesprächen mit dem SV Gehrden. Dort sollen voraussichtlich Gesundheitskurse der VHS angeboten werden. "Sofort, wenn die Umzüge abgeschlossen sind, beginnt am Nedderntor der Umbau zur Krippe, damit die Betreuung im Sommer gewährleistet werden kann", sagt Mittendorf.

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