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Küchenbrand: Bewohnerin unter Schock

Lenthe/Gehrden Küchenbrand: Bewohnerin unter Schock

Der Kurzschluss an einem Geschirrspüler hat vermutlich die Küche einer Wohnung in Lenthe in Brand gesetzt. Die Bewohner versuchten vergeblich, das Feuer selbst zu löschen. Beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Zudem haben Ruß und Rauch der Wohnung stark zugesetzt.

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Die Feuerwehr ist mit mehreren Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften vor Ort gewesen, um das Feuer in einer Erdgeschosswohnung zu löschen.

Quelle: Feuerwehr Gehrden

Lenthe/Gehrden. Zu einem Brand in einer Erdgeschosswohnung am Wehrfeld in Lenthe sind die Feuerwehren Lenthe und Gehrden mit 36 Einsatzkräften am Sonnabend um 8.51 alarmiert worden. Laut Ortsbrandmeister Peter-Albert Fricke war in der Küche ein Feuer ausgebrochen. Der 47-jährige Bewohner erlitt beim Löschversuch mit einem Feuerlöscher eine Rauchgasvergiftung. Eine 45-jährige Bewohnerin erlitt einen Schock. Beide wurden mit dem Rettungsdienst zur Behandlung ins Klinikum gebracht.

Zwei Trupps unter Atemschutz löschen das Feuer endgültig. Das Wohnhaus wurde anschließend druckbelüftet, um den Brandrauch zu entfernen. Der vom Brand betroffene Bereich in der Küche wurde mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. "Durch Ruß und Rauch sind die restlichen Räume der Wohnung im Erdgeschoß stark in Mitleidenschaft gezogen", berichtet Fricke.

Wie die Polizei am Sonntag auf Anfrage mitteilte, ist für den Brand vermutlich ein technischer Defekt, möglicherweise der Kurzschluss eines Geschirrspülers, verantwortlich.

In der Nacht zum Sonnabend bemerkte die Besatzung eines Rettungswagen, dass in in der Dammstraße in Gehrden in Höhe der Bushaltestelle Dammtor mehrere Zeitungsstapel brannten. Die Rettungssanitäter löschten die Flammen. Weitere Zeitungsstapel lagen unberührt in dem Wartehäuschen. Selbstentzündung schließt die Polizei aufgrund der Witterungsverhältnisse aus. Somit müssen bislang unbekannte Täter die Zeitungsstapel auf die Straße gelegt und angezündet haben.

Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bei der Polizei unter Telefon (05109) 5170 oder (05108) 4410.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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