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Landfrauen helfen Flüchtlingskindern

Gehrden Landfrauen helfen Flüchtlingskindern

Mit dem Vekauf von Herbstblumensträußen beim Erntefest in Everloh haben Landfrauen Geld erwirtschaftet, damit Flüchtlingskinder einen Ausflug in den Zoo machen können.

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Die Vorsitzenden des Landfrauenvereins Gehrden-Ronnenberg, Petra Grefe (links) und Ulrike Wissel-Baumgarte übergeben Peter Radike 300 Euro für die Arbeit mit Flüchtlingskindern.Die Vorsitzenden des Landfrauenvereins Gehrden-Ronnenberg, Petra Grefe (links) und Ulrike Wissel-Baumgarte übergeben Peter Radike 300 Euro für die Arbeit mit Flüchtlingskindern.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Gehrden/Ronnenberg. Beim Erntefest auf dem Hof der Familie Reverey in Everloh haben acht Frauen des Landfrauenvereins Gehrden-Ronnenberg 70 selbstgebundene Herbstblumensträuße zugunsten des Arbeitskreises Willkommenskultur Gehrden verkauft. "Wir suchen immer einen guten Zweck, den wir unterstützen können – und aktuell ist der Bedarf für Flüchtlinge groß", sagt Vorsitzende Petra Grefe. Die Spende in Höhe von 300 Euro soll zweckgebunden für Aktionen mit Kindern verwendet werden. "Wir können damit einen Ausflug in den Zoo finanzieren", freut sich der Arbeitskreisvorsitzende Peter Radike. "Momentan leben 70 Flüchtlingskinder in der Burgbergstadt. Wir können jeden Euro gut gebrauchen", sagt Radike.

Der runde Tisch Willkommenskultur setzt sich dafür ein, Menschen aus allen Herkunftsländern mit den Gehrdenern zusammenzuführen. Vertreter der Kirche, der  Stadt, des DRK, der Schulen und Kindergärten sowe weiterer sozialer Einrichtungen haben sich zu einem  Unterstützerkreis zusammengefunden, den Peter Radike vor eineinhalb Jahren gründete. Als Leiter der Gehrdener Tafel, die einkommensschwache Bürger mit Lebensmitteln versorgt, habe er gemerkt, dass sich die Menschen mit Migrationshintergrund integrieren wollen. Man müsse ihnen dazu nur die Möglichkeit geben, sagt Radike.

Die Willkommenskultur hat sich in der Burgbergstadt etabliert. „Es ist wichtig, dass wir die Neuankömmlinge aus anderen Ländern freundlich aufnehmen und sie betreuen“, sagt Radike. Die Bereitschaft zu helfen und zu spenden sei in Gehrden derzeit ungebrochen. "Auch wenn vereinzelt kritische Stimmen zu hören sind, können wir nicht über Unterstützung klagen. In Gehrden gibt es eine große Anzahl ehrenamtlicher Helfer", sagt Radike.

Von Heidi Rabenhorst

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