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Mal anders: Konfirmanden feiern in Scheune

Leveste Mal anders: Konfirmanden feiern in Scheune

Früher schmatzten hier Kühe: Weil die Levester Kirche renoviert wird, ist die Konfirmation am Sonntag in einer Scheune gefeiert worden - was für eine schöne Idee von den Eltern.

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Die Levester Konfirmanden ziehen in die Scheune ein.

Quelle: Jennifer Krebs

Leveste. Der alte Kuhstall ist nicht wiederzuerkennen. Die Decke wurde repariert und die Scheune hat einen Fußboden bekommen. Für den Gottesdienst war der Raum festlich geschmückt. Buxbäume säumten den Weg - eine Leihgabe von Gärtnerei Blume. Die knapp 300 Stühle reichten kaum für alle Eltern, Geschwister, Oma, Opa, Onkel und Tante.

Dass die Levester St.-Agatha-Kirche in diesem Jahr wegen der Renovierung nicht zur Verfügung steht, stand lange im voraus fest. Alle Bänke wurden aus der Kirche ausgebaut und eingelagert. Altar und Orgel sind in Spanplatten eingehaust. Zwei provisorische Zuganker sind für die Zeit der Sanierung gespannt, um die Kirche zu sichern. "Alle Stützpfeiler und der Aufgang zur Gutsprieche werden neu erstellt", zählt Pastor Andreas Pöhlmann auf. Und ins Mauerwerk werde ein Zuganker eingebaut, der sich wie ein Gürtel in der Mauerkrone schließt. Die statischen Sicherungsmaßnahmen sind so umfangreich, dass die Kirche auf jeden Fall bis zum Ende des Jahres nicht genutzt werden kann - "vielleicht auch länger", so Pöhlmann.

"Wir hätten alternativ nach Gehrden in die Kirche gehen können", sagt Mutter Belinda Ibsch. Dann reifte die Idee mit der Scheune von Familie Deiters. Tochter Fenja gehört zu den zwölf Konfirmanden in Leveste. "Wir sind alle sehr glücklich über diese Lösung", sagt Wolfgang Ibsch.

Noch eine tolle Sache bei der Konfirmation am Sonntag: Um seiner jüngeren Schwester Marie und ihren Mitkonfirmanden eine Freude zu machen, sorgte der 17-jährige Robin Ibsch (Gitarre) zusammen mit Jannis Eickmeier (Keyboard) und Roman Pritsch (Cajón) im Festgottesdienst für Musik.

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Hereinspaziert: Für die Konfirmation hat Familie Deiters ihre Scheune ausgebaut.

Quelle: Jennifer Krebs
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