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Leveste hat jetzt eine Obstbaumallee

Gehrden Leveste hat jetzt eine Obstbaumallee

Die Levester Senioren, ein privater Zusammenschluss von zwölf älteren Personen des Gehrdener Ortsteils, haben eine Obstbaumallee gestaltet, die nun auch offiziell so heißt . Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu dem der Gründung 2014 selbst gesteckten Ziel, Leveste attraktiver zu gestalten.

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Volker Eberhardt (links) und Cord Mittendorf enthüllen das Schild der neuen Obstbaumallee.

Quelle: Stephan Hartung

Leveste. Diesen Versprecher konnte man ihm nachsehen. "Die Idee, einen Obstbaumweg zu pflanzen, hatten wir 1914", sagte Volker Eberhardt, Sprecher der Levester Senioren. Natürlich hatte er sich um 100 Jahre vertan - vielleicht aus gutem Grund. Denn Bäume werden bekanntlich so alt. Außerdem gehören die Apfelbäume der historischen Sorte "Kaiser Wilhelm" an.

Im Herbst 2015 pflanzten die Senioren am Regenrückhaltebecken, nördlich der Straße Im Bruchfeld gelegen, 20 Obstbäume - außer Apfelbäumen sind auch Birne, Zwetschge und Quitte vertreten. "Mit der Stiftung Deutsche Umwelthilfe konnten wir einen Partner gewinnen, der uns die Bäume bezahlt hat", berichtet Eberhardt.

Zusammen mit Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf enthüllte Eberhardt das Schild des rund 100 Meter langen Weges, der nun den Namen "Obstbaumallee" trägt - inklusive einem Verweis auf die Levester Senioren. "Ich bin sehr beeindruckt, wie aktiv Sie sich in Leveste einbringen. Ihr Engagement ist eine Wertschätzung gegenüber der Levester Bevölkerung", lobte Mittendorf und ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Ich bin mir sicher, dass das nicht die letzte Aktion von Ihnen war."

In der Tat. Einen Verbindungsweg zwischen Osterstraße und Im Stehrkamp haben die Senioren zuletzt in Eigenregie saniert. "Der hieß bei uns zuletzt wegen der schlechten Wegbeschaffenheit und wegen der zahlreichen Hundehaufen nur ,Köttelweg´", sagt Eberhardt und lacht. Eine Einweihung inklusive Namensgebung ist für 2017 geplant.

Apropos Köttel: Für die neue Obstbaumallee hofft Volker Eberhardt, dass Spaziergänger für ihre Hunde den Beutel-Spender an der Südseite der Allee öfter nutzen. Nach Beobachtung der Senioren liegt rund um das Rückhaltebecken viel zu oft Hundekot herum. Denn wenn alle mitmachen und die neue Obstbaumallee gut pflegen, dann werden die Bäume bestimmt 100 Jahre alt.

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Von Stephan Hartung

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