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Markante Baulücke wird 2017 geschlossen

Gehrden Markante Baulücke wird 2017 geschlossen

Ein weiteres Puzzlestück für die City der Zukunft: An der Nordstraße beginnen im Frühjahr die Bauarbeiten für ein Wohnhaus mit preiswerten Mietwohnungen. Seit dem Abriss des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses vor etwa 13 Monaten klafft dort eine Baulücke. Jetzt ist aber bereits ein Bauantrag gestellt worden.

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Blick in die Zukunft: Auf dem zurzeit ungenutzten Baugrundstück an der Nordstraße soll laut KSG-Entwurfsplanung (Skizze unten) ein dreigeschossiges Wohngebäude mit zwölf barrierefreien und preiswerten Mietwohnungen errichtet werden.

Quelle: Rodriguez/Grafik KSG

Gehrden. Während die Sanierung der Innenstadt Tag für Tag vom Steintor ein kleines Stückchen in Richtung Marktplatz voranschreitet, deutet wenige Meter entfernt von der markanten Kreuzung im Norden der Fußgängerzone seit Monaten nichts auf bevorstehende Bauarbeiten hin. Mehr als ein Jahr ist es nun bereits her, dass der Turm des alten Feuerwehrgerätehauses an der Nordstraße mit einem Abrissbagger dem Erdboden gleich gemacht wurde. Seitdem wird das Grundstück dort jedoch höchsten hin und wieder als Abstellfläche für Material und Geräte der Citysanierung genutzt – von Arbeiten für einen seit Monaten angekündigten Neubau keine Spur.

Hinter den Kulissen hat das Bauprojekt des Wohnungsbauunternehmens KSG Hannover, der früheren Kreissiedlungsgesellschaft, aber inzwischen offenbar unbemerkt bereits die wichtigsten Hürden im Planverfahren genommen. „Das Grundstück wurde der Stadt Gehrden bereits abgekauft, der Vertrag ist beurkundet“, sagt Sascha Vogel, der zuständige KSG-Bereichsleiter Projektentwicklung. Solange die KSG nicht anfange zu bauen, dürfe das Grundstück noch von anderen Baufirmen als Abstellfläche genutzt werden. „Aber die Planungen der KSG seien inzwischen schon sehr weit voran geschritten, sagt Vogel. „Der Bauantrag ist bereits eingereicht. Im späten Frühjahr, Anfang Sommer, beginnen die Arbeiten“, kündigt er an.

Rund 2,5 Millionen Euro investiert die KSG laut Vogel, um auf dem Filetstück nahe der Gehrdener Fußgängerzone ein Vorzeigeprojekt für den Sozialen Wohnungsbau zu realisieren. Geplant ist demnach ein dreigeschossiges Gebäude mit zwölf barrierefreien Mietwohnungen. „Das werden kleinere Wohneinheiten für ältere Menschen mit einem kleinen oder mittleren Geldbeutel“, beschreibt Vogel die Zielgruppe.

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Blick in die Zukunft: Auf dem zurzeit ungenutzten Baugrundstück an der Nordstraße soll laut KSG-Entwurfsplanung (Skizze unten) ein dreigeschossiges Wohngebäude mit zwölf barrierefreien und preiswerten Mietwohnungen errichtet werden.

Quelle: Rodriguez/Grafik KSG
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