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Mehr Zeit für die Gleichstellung

Gehrden Mehr Zeit für die Gleichstellung

Es ist nicht der erste Versuch: Die Gruppe Grüne/Linke möchte die Arbeitszeit der Gleichstellungsbeauftragten Christiane Olbrich erhöhen.

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Zehn Wochenstunden stehen der Gleichstellungsbeauftragten in Gehrden zur Verfügung. Der Gruppe Grüne/Linke reicht das nicht.

Quelle: Symbolbild

Gehrden. Zehn Stunden in der Woche stehen der Gleichstellungsbeauftragten Christiane Olbrich zur Verfügung. Dass dies nicht ausreicht, betonen speziell die Grünen seit Jahren. An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert. „Die gegenwärtigen Wochenstunden sind nicht ausreichend, um alle Aufgaben zu leisten“, sagte Dirk Tegtmeyer in der Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Öffentliche Einrichtungen. Die Gruppe fordert, die Stundenzahl der Gleichstellungsbeauftragten auf 19,25 Stunden pro Woche aufzustocken.

Olbrich übt das Amt seit 2010 aus. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind häusliche Gewalt, Scheidung und Wiedereinstieg in den Beruf. Ein Aufgabengebiet, das aus Sicht der Gruppe Grüne/Linke mit zehn Wochenstunden nicht zufriedenstellend bearbeitet werden kann.

Doch die anderen Parteien haben keinen Diskussionsbedarf, wie Holger Struß (SPD) deutlich machte. Und auch Bürgermeister Cord Mittendorf sieht zurzeit kein Handlungsbedarf. Es sei kein Thema, das Stundenkontingent der Gleichstellungsbeauftragten zu erweitern, sagte er.

Gisela Wicke ist sich da nicht so sicher. Zumal laut eines Urteils des Oberverwaltungsgerichts eine Gleichstellungsbeauftragte bei allen Bewerbungsgesprächen anwesend sein müsse, sagte die Bündnisgrüne. „Und in mit zehn Wochenstunden ist das nicht zu leisten“, glaubt sie. Das glaubt Heinrich Meinecke (CDU) allerdings schon. „In einer Kommune wie Gehrden mit einer relativ kleinen Verwaltung sind die Zahl der Bewerbungsgespräche überschaubar“, sagte er.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Spieker möchte Fakten und forderte einen Bericht der Gleichstellungsbeauftragten.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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