Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Delfi-Bad: Leichter Besucherrückgang

Gehrden Delfi-Bad: Leichter Besucherrückgang

Exakt 110589 Besucher kamen im vergangenen Jahr ins Delfi-Bad. Seit dem Umbau des Bades im Jahr 2003 waren es nur 2011 (106000 Gäste) und 2009 (108000) weniger. Verwaltungsmitarbeiter Edmund Jansen ist dennoch zufrieden.

Voriger Artikel
Kindergartenplätze werden knapp
Nächster Artikel
Fahrzeug überschlägt sich bei Glätteunfall

In das Gehrdener Delfi-Bad sind im vergangen Jahr mehr als 110000 Besucher gekommen - so wenige wie seit 2012 nicht mehr.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Das waren noch Zeiten: Im Jahr 1967 kamen fast 228000 Badefreunde in das Gehrdener Delfi-Bad - ein Besucherrekord für die Ewigkeit. Damals, erinnert sich Edmund Jansen, habe die Badeanstalt noch einen ganz anderen Stellenwert gehabt. "Das war ein Treffpunkt für alle Altersgruppen", sagt er. Nach der Schule haben sich die Kinder und Jugendlichen im Sommer dort getroffen. "Es gab schließlich nicht so viele andere Möglichkeiten", erzählt er. Auch Jansen war nahezu täglich im Schwimmbad.

Die Zeiten haben sich längst geändert. Die Stadt ist inzwischen froh, wenn die 100000-Marke überschritten wird. Das ist im vergangenen Jahr gelungen. Exakt 110589 Personen wurden registriert. Das sind zwar trotz eines passablen Sommers weniger als 2014 (112177) und 2013 (119940), aber Jansen ist zufrieden. "Das ist ein ganz normaler Wert", sagt er. Allerdings liegt die Besucherzahl unter dem Schnitt. Seit dem Umbau des Bades in 2003 haben durchschnittlich 118000 Besucher pro Jahr das Bad genutzt. Jansen bleibt gelassen. Letztlich hänge es vom Wetter in den Sommermonaten ab. Die Formel sei denkbar einfach: Supersommer gleich hohe Besucherzahl.

Unabhängig davon weiß Jansen, dass das mehr als 50 Jahre alte Gehrdener Bad mit den Spaßbädern im Umland nicht konkurrieren kann. "Dagegen kommen wir nicht an", sagt er. Dennoch müsse das Delfi-Bad attraktiv bleiben. Insofern dürfte es vor allem jugendliche Gäste gekostet haben, dass die Sprunganlage im Hallenbad seit etwa sechs Monaten gesperrt ist. Sie entspricht nicht mehr den Anforderungen des TÜV. Sie soll nun für 90000 Euro erneuert werden. Der Haken daran: Einen Fünfer wird es danach wohl nicht mehr geben. Gesprungen werden kann nur noch vom Ein-Meter-Brett und aus drei Metern. Vermutlich im Sommer soll ein neuer Turm errichtet werden. Der Wunsch Jansen, eine neue Rutschanlage zu bauen, hat sich zerschlagen. "Das wäre ein gutes Angebot für Kinder und Jugendliche", glaubt Jansen. Die Kosten von 50000 Euro sind aber zu hoch.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Dirk Wirausky

Gehrden
doc6soqvwyxj9cv4knfhn8
MCG-Schüler zeigen ihr musikalisches Können

Fotostrecke Gehrden: MCG-Schüler zeigen ihr musikalisches Können