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Neuer Strommast: Unfallfolgen dauern aber an

Gehrden Neuer Strommast: Unfallfolgen dauern aber an

Mehr als zwei Monate nach der Kollision eines Rübenroders mit einem Hochspannungsmasten der Bahn stehen die Reparaturarbeiten auf einem Feld am Stadtrand kurz vor dem Abschluss. Spezialisten haben zwei Hilfsgestelle wieder abgebaut und einen neuen Strommasten aufgestellt. Unklar ist noch, wer den Schaden bezahlt.

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Langwierige Reparatur: Mehr als zwei Monate nach dem Rübenroder-Unfall dauern die Instandsetzungsarbeiten am neuen Strommasten auf dem Feld am Stadtrand weiterhin an. Der neue Hochspannungsmast aus Stahl steht auf vier Fundamenten aus insgesamt 20 Kubikmeter Beton.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Es war ein spektakulärer Unfall, der für viel Gesprächsstoff sorgte: Im November hatte ein 23-jähriger Mann auf einem Feld östlich von Gehrden mit einem Rübenroder einen Hochspannungsmasten umgefahren. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß zwar niemand, aber die Auswirkungen dauern noch an.

Immerhin neigen sich die seit Wochen andauernden Reparaturarbeiten nach Angaben der Deutschen Bahn langsam dem Ende zu. Demnach haben Spezialisten in den vergangenen drei Tagen mit einem Kran zwei vorübergehend für das Stromnetz genutzte Stahlprovisorien ab- und einen fünf Tonnen schweren neuen Strommast aus Einzelteilen aufgebaut. Laut Bahnsprecherin Sabine Brunkhorst waren für den neuen Hochspannungsmasten im Dezember vier Fundamente gegossen worden – mit insgesamt 20 Kubikmeter Beton.

Schon am Dienstagabend wurde der neue Mast in Betrieb genommen – nachdem zuvor die Seile angehängt und der Strom wieder eingeschaltet worden war. Beendet sind die Arbeiten trotzdem nicht. Laut Bahn muss noch die Baustraße aus Holzbohlen vom Acker entfernt werden. Außerdem sei es erforderlich, an den Metallschnittstellen des neuen Stahlträgers Rostschutz aufzutragen. Das Problem: Für den Anstrich sind dauerhafte Temperaturen ab 15 Grad Celsius und trockene Witterung notwendig. „Deshalb ist der Abschluss vom Wetter abhängig“, teilt die Bahn mit.

Weiter unklar ist, wer für den Schaden aufkommt. Eine endgültige Summe kann die Bahn derzeit noch nicht nennen. Für die geschätzten Gesamtkosten von mehr als 265 000 Euro soll nach bisherigen Erkenntnissen zwar eine Versicherung aufkommen. Es handele sich aber noch um ein schwebendes Verfahren, sagt die Sprecherin. Für den Unfall auf dem Feld eines Gehrdener Landwirts ist der Fahrer der mit der Ernte beauftragten Agrar Service Hannover-Hameln verantwortlich. Laut Landwirtschaftskammer ist zu klären, ob grob fahrlässiges Verhalten vorliege.

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