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Grüne wollen Gehrdener Berg gestalten

Gehrden Grüne wollen Gehrdener Berg gestalten

Ein Naherholungskonzept für den Gehrdener Berg liegt vor. Die Region will das Projekt sogar finanziell unterstützen. Doch mit der Umsetzung hapert es. Die Grünen haben nun Vorschläge formuliert.

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Das Waldgebiet des Gehrdener Berges soll zu einem attraktiven Ausflugsziel umgestaltet werden.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP sind sich einig: Sie haben einstimmig das Entwicklungskonzept „Gehrdener Berg“ in Auftrag gegeben. Einhellig war aber auch die Meinung, dass große Projekte wegen der angespannten Haushaltslage nicht umgesetzt werden können. „Das Entwicklungskonzept beinhaltet aber auch durchaus Ideen, die mit geringem personellen und finanziellen Aufwand angegangen werden können“, meinen die Grünen – und sie haben einen Antrag formuliert. Die Zielrichtung: Es sollen erste Schritte zu einem attraktiveren Gehrdener Wald eingeleitet werden. „Es geht nicht um Massentourismus, sondern vielmehr um die Gehrdener Bevölkerung, für die der Berg Erholung und Freizeit bedeutet“, heißt es in dem Schreiben. Der Gehrdener Berg solle deshalb behutsam umgestaltet werden.
Unter anderem fordern die Grünen, dass die Verwaltung einen regelmäßig tagenden „Runden Tisch“ auf Grundlage der bereits bestehenden Arbeitsgruppe „Entwicklung Gehrdener Berg“ und der „Interessengemeinschaft „Burgbergturm“ ins Leben rufen solle. Daran mitwirken sollen nach Wunsch der Grünen Vertreter der Fraktionen und der Verwaltung. Ferner sollen Wege beschildert, Fördermöglichkeiten geprüft, ein Internetauftritt vorbereitet, Aktionstage organisiert und die Parkplatzsituation bewertet werden. Zum letzten Punkt machen die Bündnisgrünen aber deutlich: Es gehe hierbei nur um die vorhandenen, und nicht um zusätzliche Parkflächen.
Darüberhinaus: „Was am Gehrdener Berg fehlt, ist ein gastronomisches Angebot für Wanderer und Tagesausflügler“, sagen die Grünen. Entsprechende Gespräche sollen mit dem Betreiber des Berggasthauses Niedersachsen aufgenommen werden.
Grundlagen des bereits im vergangenen Jahr vorgelegten Entwicklungskonzepts sind zehn Sehenswürdigkeiten und Standorte. Sie sollen aufgewertet und miteinander verbunden werden. Die Region ist zu der Einschätzung gekommen, das Projekt im Zuge der Naherholung zu fördern – wenn die Stadt eine Gegenfinanzierung sicherstellen kann. Genau das ist das Problem. Im Stadtgebiet haben zurzeit andere kostspielige Projekte eine deutlich höhere Bedeutung.

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