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Ein runder Tisch für den Gehrdener Berg

Gehrden Ein runder Tisch für den Gehrdener Berg

Diskussion über ein Entwicklungskonzept für den Gehrdener Berg: Der Wunsch der Grünen, einen runden Tisch einzurichten, wird erfüllt.

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Bei Gehrdenern sehr beliebt, aber regionsweit noch wenig wahrgenommen: Auch die Tripsche Parkanlage auf dem Gehrdener Berg soll den Plänen der Stadt zufolge mit Untertsützung von Fördermitteln Stufe für Stufe für Naherholungssuchende und Ausflüger aufgewertet werden.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Seit Jahren gibt es Pläne, den Gehrdener Berg zu einem attraktiven Naherholungsgebiet zu machen. Die Region hat sogar schon angedeutet, entsprechende Pläne finanziell zu unterstützen, und auch ein 19-Punkte-Plan liegt vor. Nur: Es bewegt sich nichts. Die Grünen haben deshalb gefordert, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und das Entwicklungskonzept zumindest zu beleben. „Es geht dabei nicht um Massentourismus, sondern vielmehr um die Gehrdener Bevölkerung, für die der Berg Erholung und Freizeit bedeutet“, sagte Eva Kiene-Stengel von den Grünen im Ausschuss für Umwelt und Energie. Der Gehrdener Berg solle behutsam umgestaltet werden. 

Damit liegen die Grünen auf einer Linie mit Fachdienstleiter Holger Spohr. Er hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass das Ziel sei, das Gebiet in kleinen Schritten schonend weiterzuentwickeln - für Naherholungssuchende und nicht als touristisches Zentrum. Aber auch er gibt zu: "Es geht nicht flott voran. Das Verfahren muss beschleunigt werden". Zurzeit jedoch fehlen im Rathaus die personellen Ressourcen.

Deshalb soll die Verwaltung entlastet werden. Es soll auf Vorschlag der Grünen ein runder Tisch auf Grundlage der Arbeitsgruppe Entwicklung Gehrdener Berg und der Interessengemeinschaft Burgbergturm einberufen werden. Teilnehmen sollen auch Vertreter der Fraktionen und der Verwaltung. Und dort sollen Vorarbeiten geleistet und Vorschläge gesammelt werden, wie der Gehrdener Berg umgestaltet werden kann. Die Punkte sollen dann in Abstimmung mit der Verwaltung abgearbeitet werden.

Der Grund, dass das Entwicklungskonzept auf Eis liegt, ist wie so oft das Geld. Die Gesamtkosten für die Umsetzung des 19-Punkte-Plans beispielsweise liegen laut Stadt zwischen 250 000 und 400 000 Euro.

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