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Parkzeiten sollen begrenzt werden

Gehrden Parkzeiten sollen begrenzt werden

Die Stadt will die Parkzeiten an der Nordstraße begrenzen. Grund sind Beschwerden über Dauerparker, die Stellflächen für Kunden der Sparkasse und Volksbank blockieren.

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Noch wird am Steintor gearbeitet. Doch schon jetzt sind Politiker skeptisch, ob das geplante Verkehrskonzept aufgeht.

Quelle: Jan Wilhelm

Gehrden. Autofahrer werden an der Nordstraße künftig nicht länger als eine Stunde parken dürfen. Es soll eine Parkscheibenregelung eingeführt werden. Das zumindest hat die Verwaltung den Mitgliedern im Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr am Dienstagabend vorgeschlagen. Grund ist, dass die Stellflächen, die in erster Linie für Kunden von Sparkasse und Volksbank gedacht sind, häufig dauerhaft belegt sind. „Das ist nicht Sinn und Zweck der Stellflächen“, sagte Fachbereichsleiter Frank Born. Außerdem weichen Verkehrsteilnehmer mit ihren Fahrzeugen auf die Behindertenparkplätze aus, „weil sie keinen anderen Platz finden“, sagte Born.
Das müsse sich ändern. Deshalb solle die Parkzeit begrenzt werden. Der Vorschlag: Eine Stunde Parkzeit auf den Flächen zwischen den Behindertenparkplätzen und der Bäckerei Weiß, nur 30 Minuten zwischen Behindertenparkplätzen und Gartenstraße – und zwar werktags von 9 bis 18 und sonnabends von 9 bis 12 Uhr. Abgesprochen sei diese Idee auch mit den beiden Bankinstituten. „Sie würden das begrüßen“, sagte Born. Die Politiker stimmten dem Vorschlag zu. „Eine Parkscheibenregelung macht Sinn“, sagte beispielsweise Kai Magnus Paulsen (FDP).
Abgesehen davon macht die gesamte Verkehrssituation im Bereich des Steintors den Politikern nach wie vor Kopfzerbrechen. „Die Situation ist unübersichtlich“, sagte Jörg Zehrfeld (Bündnis 90/Die Grünen). Für Fußgänger sei sie derzeit eine Katastrophe. Und Rolf Meyer (SPD) erinnert an die Aussage, dass nach alternativen Verkehrskonzepten gesucht werden solle, falls es in dem Bereich zu Problemen zwischen Fußgängern und Autofahrer komme.
Darauf wird es vermutlich hinauslaufen. Zwar soll erst abgewartet werden, wie sich die Verkehrslage entwickelt, wenn der gesamte Ausbau abgeschlossen worden ist. Dennoch scheint bereits jetzt klar, dass entgegen der ursprünglichen Planung Fußgängerüberwege in der verkehrsberuhigten Tempo-20-Zone angelegt werden sollen, kündigte Born an – unter anderem zwischen Sparkasse und Volksbank über die Nordstraße. Auch der zurzeit provisorische Zebrastreifen über die Gartenstraße bleibt möglicherweise bestehen.

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