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Neue Route zu historischen Orten

Gehrden Neue Route zu historischen Orten

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad um den Gehrdener Berg: Wolfgang Liese und Heinz Knölke haben jetzt eine Route erarbeitet, die Radler und Wanderer zu historischen Orten führt.

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Dieter Mahlert (von links), Wolfgang Liese und Heinz Knölke präsentieren auf dem Marktplatz ihre Rad- und Wandertour rund um den Gehrdener Berg.

Quelle: Wirausky

Gehrden. „Die Rundtour verbindet die schönsten Ecken der Altstadt, des westlichen Waldrandes und der östlichen Feldmark“, sagt der Vorsitzende des Heimatbundes, Dieter Mahlert. Dabei werden die bedeutendsten Plätze der fast 4000-jährigen Gehrdener Siedlungsgeschichte angesteuert. Wie bei einer Schatzsuche können sich die Wanderer oder Radfahrer auch durch GPS-Koordinaten zu den einzelnen Plätzen führen lassen.

Die Ideengeber sind die Heimatbund-Mitglieder Heinz Knölke und Wolfgang Liese. Ihr Ziel: Interessierte Bürger sollen zu den frühen Siedlungsplätzen der Stadt geführt werden. „Gehrden ist reich an Geschichte und historischen Stätten, die jedoch vielen Menschen unbekannt sind“, sagen sie.

Das soll sich ändern. Die etwa 20 Kilometer lange Route führt zu neun stadtgeschichtlich bedeutende Punkte - von der Steinzeit ins Mittelalter und in die Neuzeit. Los geht die geschichtliche Entdeckungsreise am Steintor. Die Strecke führt zunächst durch die Innenstadt zur ehemaligen Siedlung Sudersen. Anschließend sind das Holle-Denkmal am Suerser Berg, die Siedlung Stehr, die im Hochmittelalter wüst fiel, das Burgfeld, die Siedlung Spehr, der Bünteweg, wo zahlreiche archäologische Funde gemacht wurden, das Wiedfeld, und das Neubaugebiet Großes Neddernholz weitere Stationen. Von dort geht es zurück ins Stadtzentrum. Am Markt endet schließlich die Tour.

Liese und Knölke haben ein Faltblatt mit einer Streckenkarte und den wichtigsten Informationen entworfen. Geht es nach dem Heimatbund, dann wird die Rad- und Wandertour eines Tages ausgeschildert. „Das ist zumindest angedacht“, sagt Mahlert. Auch, um die Strecke Ortskundigen schmackhaft zu machen.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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