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Neues Baugebiet für Leveste?

Leveste Neues Baugebiet für Leveste?

In Leveste könnte es in absehbarer Zeit ein neues Baugebiet geben. Zumindest denkt der Ortsrat ernsthaft darüber nach, eine mehr als fünf Hektar große Fläche zwischen Gehrdener Straße und Beekstraße zu Bauland zu machen.

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Der Ortsrat favorisiert ein neues Baugebiet für Leveste.

Quelle: Symbolbild

Gehrden. Das neue Raumordnungsprogramm der Region sitzt den kleinen Ortschaften im Nacken. „Es schränkt die Entwicklungsmöglichkeiten von Dörfern, die weniger als 3000 Einwohner haben, deutlich ein“, sagt Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg. Künftig, so zumindest der gegenwärtige Plan der Region, sollen nur noch Orte, die gut an das Öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden sind, Einzelhandel nachweisen können und eine Grundschule haben, um fünf Prozent wachsen dürfen. „Diese Kriterien kann kaum noch ein kleines Dorf erfüllen“, sagt Middelberg. Und auch Leveste wird nach dem neue Raumordnungsprogramm zu einem Ort ohne Entwicklungspotenzial eingestuft.

Das bedeutet aber nicht, dass das Dorf nicht mehr wachsen kann. „Es sind bereits zahlreiche Flächen ausgewiesen“, sagt Middelberg - und die sind von der neue Regelung ausgenommen. Dennoch soll der Ortsrat aktuell ernsthaft darüber nachdenken, ob er Grundstücke für bauwillige Bürger ausweisen will - und zwar zwischen Gehrdener Straße und Beekstraße. Der Grund: Die Stadt muss sowieso einen neuen Bebauungsplan aufstellen, weil das neue Feuerwehrhaus an der Gehrdener Straße errichtet wird. „In diesem Zuge könnten wir gleich auch neue Flächen ausweisen und vermarkten“, schlug Middelberg vor.

Bei den Levester Politikern traf er auf offenen Ohren. Ortsbürgermeisterin Sigrid Hahn (SPD) plädierte dafür, dass sich Leveste die Option offen halten solle, sich weiterzuentwickeln. Ludwig Giesecke (CDU) ist überzeugt, dass Leveste ein beliebter Ort ist. „Wir sollten die Fläche in Etappen vermarkten“, sagte er. Und Michael Passior (SPD) weiß, dass es Interessenten gibt, die in Gehrdens größtem Ortsteil bauen wollen. „Zumal wir seit 13 Jahren kein Baugebiet mehr entwickelt haben“, sagte er. Es gebe deshalb Bedarf.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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