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Das Feuerwehrhaus wird gebaut

Leveste Das Feuerwehrhaus wird gebaut

Das neue Feuerwehrhaus in Leveste wird gebaut. Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres. Allerdings: Die hohen Kosten behagen nicht allen Politikern.

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Auf dem Papier steht das Feuerwehrhaus in Leveste schon. Gebaut werden soll es ab Frühjahr 2018.

Quelle: privat

Leveste. Die Politiker sind sich seit langem einig: Die Feuerwehr in Leveste braucht ein neues Gebäude. Doch, dass das neue Domizil, das an der Gehrdener Straße errichtet werden soll, nun deutlich teurer werden wird als ursprünglich kalkuliert, behagt nicht jedem Politiker. Heinz Strassmann (Gruppe Grüne/Linke) ist "erschrocken" und Thomas Spieker (CDU) stößt die Kostensteigerung sauer auf. "Die Kosten sind explodiert", sagte er im Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr.

Eine erste Schätzung war von 1,4 Millionen Euro ausgegangen, nunmehr wird der Neubau vermutlich fast 1,8 Millionen Euro kosten. Wäre es nach Spieker gegangen, dann wäre im Haushaltskonsolidierungsausschuss noch einmal über das Projekt gesprochen worden - im Beisein des Stadtkommandos.

Dazu kommt es aber nicht. Auch, weil es aus Sicht der Feuerwehr keine Einsparpotenziale mehr gibt. "Die Levester Feuerwehr hat bereits Abstriche gemacht", sagte Alexander Stoßberg, stellvertretender Stadtbrandmeister. Es seien alle Punkte erschöpft. Auch Stadtbrandmeister Olaf-Alfred Zieske sieht keinen Spielraum mehr. "Wir müssen das Haus bauen und wir wären sehr gewogen, wenn im Frühjahr 2018 mit dem Bau begonnen werden könnte", sagte er. Eine weitere Verhandlungsrunde ändere nichts an den Tatsachen, so Zieske.

Aus Sicht von Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg sei die erste Kostenermittlung eine reine Schätzung gewesen, die sich am sogenannten Baukostenindex orientiere. "Doch der ist nicht mehr verlässlich", sagte Middelberg. Die Baupreise seien deutlich gestiegen. Zwar könnte das Levester Feuerwehrhaus billiger gebaut werden, doch dann müssten die Standards heruntergefahren werden. "Und das muss die Politik entscheiden", so Middelberg. Für Eva Kiene-Stengel (Gruppe Grüne/Linke) ist das kein Thema. "Die Bausumme ist zwar erstaunlich, aber es geht nicht, dass die Feuerwehr sich deshalb einschränken soll", sagte sie. Andreas Reichl (SPD) sieht das ähnlich. "Die Standards müssen eingehalten werden", forderte er.

Spiekers Vorstoß, das Neubauprojekt noch einmal im Konsolidierungsausschuss zu erörtern, fand letztlich keine Mehrheit. Der Neubau für die Feuerwehr Leveste soll für knapp 1,8 Millionen Euro errichtet werden.

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