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Bürgermeister lobt ehrenamtliches Engagement

Gehrden Bürgermeister lobt ehrenamtliches Engagement

Beim Neujahsrempfang der Stadt Gehrden hat Bürgermeister die Flüchtlingshilfe und das ehrenamtliche Engagement in den Mittelpunkt seiner Rede gestellt.

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Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf hebt in seiner Neujahrsansprache vor allem das ehrenamtliche Engagement der Bürger hervor.

Quelle: Rabenhorst

Gehrden. Das ehrenamtliche Engagement der Bürger hat Bürgermeister Cord Mittendorf in den Mittelpunkt seiner Neujahrsansprache gestellt. Vor etwa 100 geladenen Gästen – darunter der CDU-Landtagsabgeordnete Max Matthiesen, der Umweltdezernent der Region, Axel Priebs, sowie die Bürgermeister Christoph Meineke aus Wennigsen und Jürgen Köhne aus Laatzen – lobte er vor allem die große Unterstützung bei der Flüchtlingshilfe. „Es sind die ehrenamtlichen Helfer, die den Menschen nach den lebensbedrohlichen Zeiten in den Kriegsgebieten Hoffnung und Geborgenheit geben“, sagte Mittendorf. Sie setzen sich auf vorbildliche Weise für die Betreuung und Begleitung der Flüchtlinge ein.

Gleichzeitig rief er dazu auf, im Eifer nicht nachzulassen. „Nur gemeinsam können wir diese Aufgabe bewältigen.“ Unter anderem werde Wohnraum benötigt. Mittendorf betonte auch, dass die Unterbringung der Zuwanderer nur der erste Schritt der Hilfe sein könne. „Es muss eine nachhaltige Integration der Menschen folgen“, betonte er. Dabei sei die Stadt weiter auf die ehrenamtlichen Helfer angewiesen.

Zurzeit werden in Gehrden 244 Personen betreut, davon 168 in Alt-Gehrden. Mittendorf geht davon aus, dass auch in diesem Jahr eine Vielzahl an Flüchtlingen an den Burgberg kommen werden. „Eine Entspannung ist nicht in Sicht“, sagte er.

Mittendorf hob auch die Bedeutung der örtlichen Vereine, Organisationen und Arbeitskreise hervor. Die ehrenamtliche Tätigkeit sei ein wichtiger Eckpfeiler der Gesellschaft. Und es gebe viele Möglichkeiten für jeden, ob jung oder alt, ob Frau oder Mann, um ehrenamtlich tätig zu sein oder noch viel besser ehrenamtlich tätig zu werden, meinte Mittendorf.

Mittendorf nutzte den Empfang auch, um die weitere Entwicklung der Stadt zu skizzieren. Auf dem Grundstück des ehemaligen Feuerwehrhauses an der Nordstraße plant ein Investor den Neubau eines Mehrfamilienhauses. Dort soll bezahlbarer Wohnraum angeboten werden. Für das seit Jahren unbebaute Grundstück an der Gartenstraße/Ecke Steinweg zeichne sich eine Lösung ab. "Der Investor hat einen Bauantrag gestellt", sagte Mittendorf. Die Stadtsanierung werde vom Steintor über den Steinweg bis in die Fußgängerzone in etwa auf Höhe des ehemaligen Rossmann-Marktes fortgesetzt. Für das stadteigene Gehrke-Haus wurde ein Investor mit vielversprechenden Plänen gefunden. Für das Bauvorhaben Steinweg 25 habe es zwischenzeitlich sehr gute Gespräche mit den Beteiligten gegeben. Mittendorf hofft auf eine baldige Lösung. Und im Frühjahr soll der neue Kunstrasenplatz auf der Bezirkssportanlage bespielbar sein.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang mit einem Konzert des Trios La Scala. Janina Koeppen (Klavier), Ladislaus Kosak (Violine) und Marton Szabo (Violoncello) spielte unter anderem Werke von Joseph Haydn, David Popper und Mendelssohn Bartholdy.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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