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Oberschule wirbt mit Kunstwerken für Respekt

Gehrden Oberschule wirbt mit Kunstwerken für Respekt

Die Oberschule Gehrden will mit 40 Kunstwerken für mehr Respekt gegenüber Mitmenschen werben. Rund 600 Schüler und ihre Lehrer haben mit bekannten Künstlern und sogar mit Museen anspruchsvolle Werke gestaltet, die bei einer Ausstellung zugunsten der Flüchtlingshilfe verkauft werden sollen.

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Wollen ein Zeichen setzen: Die Jugendlichen der Oberschule Gehrden setzen sich mit den Kunstwerken ihrer Projektwoche für mehr Respekt und Toleranz gegenüber Mitmenschen ein.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Malereien, Popart, Fotos, Objekte und Installationen, sogar ein umgebautes Transformationshäuschen in Bantorf und eine Graffitiwand sind dabei - entstanden an vier Tagen, unter Anleitung von Profis und in Zusammenarbeit mit Senioren und Museen.

"Days of Art": Es ist bereits die dritte Auflage der Kunsttage an der Oberschule. Aber in diesem Jahr haben die rund 600 Oberschüler eine neue Bestmarke gesetzt. "Es gibt bei der Ausstellung sogar einen Shuttle nach Bantorf", sagt die Lehrerin Sabine Sievers. Die Projektleiterin nennt auf Nachfrage - wenn auch zögerlich - sogar eine Zahl: "Mithilfe von Sponsoren haben wir ein Budget von rund 12 000 Euro eingeworben - inklusive Materialkosten", sagt sie.

Die Mühe hat sich gelohnt. Sievers hat nicht nur Geld eingesammelt. Ihr ist es auch gelungen, bekannte Künstler für das Projekt zu gewinnen - unter anderem  den Popart-Spezialisten Della aus Hannover, Graffitikünstler Patrik Wolters und Airbrusher Claus Müller aus Großburgwedel.

"Beim Airbrush ist es gar nicht so leicht, die Farbe zu dosieren", sagt der 14-jährige Nico. Er hat sich bei den jahrgangsübergreifenden Projekten für die Arbeit mit Müller entschieden. Auf einer Schablone vor seiner Leinwand ist das Wort Frieden zu sehen. "Im Vorfeld haben wir uns nach einer Umfrage und Gesprächen mit dem Schülerrat für das Thema Respekt entschieden", sagt Sievers. Den Schülern sei es vor dem Hintergrund der Flüchtlingssituation wichtig, Stellung zu beziehen. "Sie wollen ein Zeichen setzen: Niemand darf wegen seiner Art oder Herkunft grundlos attackiert werden", sagt Sievers.

Die Oberschule belässt es aber nicht bei einer Botschaft. "Die Kunstwerke sollen bei der Ausstellung zugunsten der Flüchtlingshilfe verkauft werden", sagt Sievers.

Für der Finnissage am Freitag, 25. September, von 15.30 bis 18.30 Uhr hofft sie auf viele Besucher und Käufer in der Oberschule.

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Oberschule wirbt mit Kunstwerken für Respekt

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Von Ingo Rodriguez

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