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Ortsrat will Messtafel anschaffen

Everloh Ortsrat will Messtafel anschaffen

Der Ortsrat Everloh will eine Messtafel anschaffen. Das hat Ortsbürgermeister Hartmut Hische vorgeschlagen.

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Der Ortsrat Everloh will eine Messtafel anschaffen, um den Autoverkehr im Ort zu kontrollieren.

Quelle: Archiv

Everloh. Der ehemalige Ortsbürgermeister Gerhard Finger erinnert sich noch gut. Als vor einigen Jahren an der Harenberger Straße ein Messgerät den Verkehr in einem Zeitraum von sechs Wochen überwacht hatte, hätten anschließend etwa 1000 Fahrverbote ausgestellt werden können, berichtete er in der Ortsratssitzung.

Der Autoverkehr ist in Everloh immer ein Thema. Der neue Ortsbürgermeister Hartmut Hische hat deshalb vorgeschlagen,  eine eigene Messtafel anzuschaffen. „Dann haben wir die Möglichkeit, an verschiedenen Stellen im Dorf häufiger zu messen“, sagte er. Das Ziel müsse es sein, innerorts die Geschwindigkeit der Autos zu verringern und damit die Sicherheit im Ort zu erhöhen. „Ich halte es daher für sinnvoll, einen eigenen Zugriff auf solch ein Gerät zu haben“, sagte Hische. Zumal die Messtafel auch verlässliche Daten für weitere Verkehrsplanungen liefern würde.

Offen ist allerdings noch, wie das Messgerät bezahlt werden soll. Hische hofft auf Spenden und Sponsoren – und auf eine Kooperation mit Ditterke. Die Kosten liegen bei etwa 2500 Euro. Ein Helfer meldete sich spontan. „Die Verkehrswacht Calenberger Land würde die Idee sicherlich finanziell unterstützen“, sagte Gerhard Finger. Er ist stellvertretende Vorsitzender des Vereins.

Den Plänen der Telekom, die öffentliche Fernsprechanlage im Dorf abzubauen, erteilte der Ortsrat ein klare Absage. „Wir halten es für wichtig, dass es in Notrufsituationen die Möglichkeit gibt, zu telefonieren“, sagte Hische – zumal Everloh direkt an der B 65 und am Naherholungsgebiet Benther Berg liege. Und nicht immer sei ein Handy griffbereit. „Wir wollen, dass der Fernsprecher erhalten bleibt“, sagte er.

Eine Bedarfsermittlung hat der Arbeitskreis DGH-Sanierung abgeschlossen. Die Stadt soll nun aufgefordert werden, Sondierungen vorzunehmen, und Dach und Fußboden des Dorfgemeinschaftshauses zu untersuchen.

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