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Ortsrat Everloh will ein Tempomessgerät kaufen

Everloh Ortsrat Everloh will ein Tempomessgerät kaufen

Einstimmiges Votum: Der Ortsrat Everloh und der Everloher Förderverein wollen sich in Kürze ein eigenes Tempomessgerät anschaffen. Mit der mobilen Anzeigetafel sollen künftig im Dorf Autofahrer auf ihre Geschwindigkeiten hingewiesen werden. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

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Der Ortsrat Everloh will mit dem Förderverein Everloh für das Dorf ein eigenes Geschwindigkeitsmessgerät anschaffen.

Quelle: Archiv

Everloh. Nun ist es endlich beschlossene Sache: Die Mitglieder des Ortsrates sprachen sich in ihrer Sitzung nicht nur einstimmig für die Anschaffung einer eigenen Messtafel aus. Sie legten sich auch bereits auf ein bestimmtes Modell fest. „Das Gerät wird rund 3500 Euro kosten – inklusive Befestigung“, berichtete Ortsbürgermeister Hartmut Hische. Die Besonderheit: „Die Tafel zeigt nur in eine Richtung das Tempo eines Autofahrers an, misst aber in beide Richtungen die Geschwindigkeiten“, sagte Hische.

Zum Einsatz kommen soll das neue Gerät laut Ortsbürgermeister künftig vor allem an den besonders viel befahrenen Stellen im Ort mit großem Gefahrenpotenzial: An der Bundesstraße 65 im Bereich Erichshof, im Bereich des Ortseinganges aus Richtung Ditterke kommend sowie entlang der Ortsdurchfahrt vor dem Kapellenplatz und am Ortseingang im Norden, wo auf der Harenberger Straße immer wieder etliche Autofahrer aus Northen kommend mit viel zu hohem Tempo in das Dorf hinein fahren. Ziel sei es, künftig mithilfe von aussagekräftigen Daten bei den zuständigen Ordnungsbehörden für besonders auffällige Standorte um häufigere Geschwindigkeitskontrollen zu bitten. „Dort, wo es sinnvoll ist, muss der Verkehr dann öfter überwacht werden“, sagt Hische.

Langfristig rechnet der Ortsrat laut Hische sogar mit Statistiken, die sich möglicherweise auch als Argumente für bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung eignen könnten. „Vor allem an den Ortseingängen könnten Mittelinseln die Sicherheit erheblich erhöhen“, meint Hische. Der Ortsrat halte die Anschaffung auch deshalb für besonders sinnvoll, weil dem Ort Everloh die Messtafel der Stadt Gehrden maximal für vier Wochen im Jahr zur Verfügung stehe. In einem so kurzen Zeitraum sei es jedoch nicht möglich, genügend aussagekräftige Daten für Forderungen zu erheben.

Für Hische geht es nun auch darum, dem Nachbarort Ditterke eine Kooperation anzubieten. „Wenn das neue Gerät gemeinsam genutzt wird, bietet sich auch eine Kostenbeteiligung an“, so Hische. Der Hintergrund: Finanziert werden soll die Messtafel – sowie möglichst auch erste Unterhaltungskosten – auf Spendenbasis. „Wir werden in Everloh unter anderem einen Spendenaufruf und eine Haustürsammlung starten“, kündigt Hische an.

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