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Ortsrat sagt Ja zum Hundeplatz

Northen Ortsrat sagt Ja zum Hundeplatz

Der Ortsrat hat am Montagabend mehrheitlich für einen Hundeplatz auf dem Gelände der alten Gärtnerei gestimmt. Die voraussichtliche Betreiberin stellte zuvor das Konzept ihrer Hundeschule vor.

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Edita Klußmann und ihre fünfjährige Hündin Ronja haben Spaß auf dem Hundeplatz.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Gehrden. Die Verwaltung will den Hundeplatz vom Bünteweg in Gehrden nach Northen verlegen - angrenzend an das Gelände des Solarparks am Dorfrand Richtung Kirchwehren. Der Hundeplatz muss in der Kernstadt weichen, weil das Grundstück für Flüchtlingsunterkünfte benötigt wird.

Bisher waren sich die Kommunalpolitiker in Northen hinsichtlich der gewerblichen Nutzung der Sonderfläche als Hundespielplatz nicht einig. Der Ortsrat vertagte in seiner Sitzung im Juni eine Entscheidung. Nun gab das Gremium grünes Licht für die Änderung des Flächennutzungsplans - allerdings mit Auflagen. So soll verhindert werden, dass im Norden der Sonderfläche Ein- und Ausgänge zum angrenzenden Feldweg geschaffen werden. Vorgesehen ist ein drei Meter breiter Pflanzstreifen mit einer Hecke. Der Ortsrat sprach sich zudem dafür aus, dass es auch nichtgewerblichen Nutzern wie Hundevereinen ermöglicht werden soll, das Gelände zu pachten. Eine weitere Vorgabe betrifft das Teilgebiet „Solarpark plus“. Dort soll die Nutzung der Windenergie, also die Errichtung von Windrädern, ausgeschlossen sein.

Vor seiner Entscheidung informierte sich der Ortsrat bei der Betreiberin der Hundeschule am Bünteweg. Christiane Schulz stellte ihr Konzept vor. „Mein Schwerpunkt liegt auf dem Hundespielplatz, wo sich die Vierbeiner austoben können. Für die Menschen ist es ein beliebter Treffpunkt geworden, um sich miteinander auszutauschen“, berichtete die ausgebildete Hundetrainerin.

Sie antwortete auf die Fragen der Ortsratsmitglieder und der zahlreich erschienenen Bürger. Karl-Ludwig Zuther (CDU) wollte wissen, wie der Hundeplatz frequentiert wird. „Es gibt sieben Spielegruppen. Zusätzlich laufen vier Kurse, bei denen Spiel- und Spaßtraining im Mittelpunkt steht“, sagte Schulz. Bedenken wegen eines ständigen Kommens und Gehens auf dem Hundeplatz konnte sie ausräumen. „Wir treffen uns zu festen Zeiten. Ich bin immer dabei. Es kann nicht jeder kommen, wann er will“, sagte sie. Der Northener Günter Arndt fragte nach der Betreuung der Hunde. „Es wird weder Zwinger noch Boxen geben. Die Hunde werden nur stundenweise bei mir abgegeben. Sie bleiben auch nicht über Nacht auf dem Hundeplatz“, erläuterte die Betreiberin.

Nach einer sachlich geführten Diskussion stimmte der Ortsrat bei einer Enthaltung der Planänderung zu.

von Heidi Rabenhorst

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