Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Ottomar-von-Reden-Park wird neu gestaltet

Gehrden Ottomar-von-Reden-Park wird neu gestaltet

Die Region Hannover saniert bis Januar den Ottomar-von-Reden-Park in Gehrden und lässt unter anderem 28 neue Linden als Ersatz für die 15 gefällten Bäume pflanzen.

Voriger Artikel
Gehrdener können schnelleres Internet nutzen
Nächster Artikel
Autofahrer schwer verletzt

Die Region Hannover gestaltet aktuell den Ottomar-von-Reden-Park in Gehrden um. Zu Beginn dieser Woche ruhten die Arbeiten aus Witterungsgründen, am Donnerstag soll es weitergehen.

Quelle: Stephan Hartung

Gehrden. Der Aufschrei war groß: Im Februar ließ die Region im Von-Reden-Park 15 Linden fällen. Ein Gutachter hatte die 120 Jahre alten Bäume als nicht standsicher und damit als Gefahr für Spaziergänger beurteilt. Naturschützer sahen das anders – die Bäume seien gesund gewesen und hätten zudem Windschutz für Bäume in zweiter Reihe geboten. Fledermausexperten verwiesen auf die für die Tiere wichtigen Hohlräume der Bäume. Die Fällung konnten sie aber nicht verhindern. Nun soll alles wieder schön werden mit Sanierungen, Bepflanzungen und Lichtinstallationen. Bis zum Januar 2016 will die Region Hannover die Arbeiten im Ottomar-von-Reden-Park abschließen.

Seit 1959 ist der Landkreis Hannover und damit die Region Hannover als Nachfolger Eigentümerin des Parks. Für 315 000 Euro rekonstruiert und verschönert die Behörde aktuell die historische Grünanlage im Herzen von Gehrden.

Seit Beginn der Arbeiten am 6. Oktober ließ die Region Kabel für die zukünftige Beleuchtung entlang des südlichen Rundweges verlegen – die Spaziergänger können sich demnächst an zahlreichen Stellen des Parks auf speziell angefertigte Leuchtstehlen, Strahlern und Bodenlampen erfreuen. Außerdem bereits umgesetzt: Die Fläche für die geplante Rhododendron-Bepflanzung ist hergestellt, der Unterbau des den Pflanzen vorgelagerten Weges eingebaut. „Sobald dieser Bereich abtrocknet, folgt die abschließende Decke für die Wege“, sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Die zuletzt starken Niederschläge seien ohnehin ein Problem, sagt Abelmann. „Seit vergangenen Donnerstag pausieren daher die Arbeiten, sollen aber an diesem Donnerstag fortgesetzt werden.“

In Kürze stehen nun die Sanierungen der Schotterwege und der Einbau von vier Ellipsen aus Stahl für die Staudenbepflanzung an. Apropos Pflanzmaßnahmen: Darauf liegt nach Aussage von Abelmann ein besonderes Augenmerk. In der historischen Lindenallee ersetzt die Region die 15 Bäume, die im Frühjahr gefällt wurden. Um die Allee wieder zu einer solchen zu machen, sollen 28 junge Linden gepflanzt werden.Außerdem können Bürger bis zu zehn Bäume spenden, zu dieser Aktion ruft die Region auf. „Die Bäume werden abseits der Allee im Park verteilt“, sagt Abelmann.

Alle Pflanz- und Baumaßnahmen will die Region vor Weihnachten beenden. Die Arbeiten rund um Beleuchtung und Sanierung dauern bis Januar 2016. Was auch dazu zählt: Am Eingang an der Franzburger Straße erhält der Park ein rund zwei Meter hohes Stahltor, das den Charakter der ehemaligen Gutsgartenanlage betonen soll.

doc6mrjyebtd6buszff45p

Fotostrecke Gehrden: Bis Januar wird alles schön

Zur Bildergalerie

Von Stephan Hartung

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Gehrden
doc6sqad8xvr8w3dtima7v
In Lemmie kommt der Weihnachtsmann zu Pferd

Fotostrecke Gehrden: In Lemmie kommt der Weihnachtsmann zu Pferd