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Pfarrer spendet 21 Tieren den Segen

Gehrden Pfarrer spendet 21 Tieren den Segen

Pfarrer Christoph Paschek hat am Welttierschutztag vor der katholischen Bonifatiuskirche mehrere Hunden, Kaninchen und einem Meerschweinchen einen Tiersegen gespendet. Die vor neun Jahren von Hundebesitzer Paschek in Gehrden eingeführte Zeremonie lockte auch jetzt wieder mehr als 20 Tierhalter an.

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Traditionelle Zeremonie: Pfarrer Christoph Paschek spendet am Welttierschutztag vor der katholischen Bonifatiuskirche Hunden, Kaninchen und Meerschweinchen einen Tiersegen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Lautes Gebell, freudig wedelnde Hundeschwänze und verschüchtert vor sich hin mümmelnde Kaninchen: Vor der katholischen Bonifatiuskirche in Gehrden hat sich jetzt wieder einmal ein tierisches Spektakel ereignet. Pfarrer Christoph Paschek spendete am Welttierschutztag genau 18 Hunden, zwei Kaninchen und einem Meerschweinchen einen Tiersegen.

Die die vor acht Jahren von Hundebesitzer Paschek in Gehrden eingeführte Zeremonie lockte sogar Tierhalter aus Hannover an. "Ich habe meine Katze Camilla zwar nicht mitgebracht, aber weil ich gerade in Gehrden bin, nehme ich den Segen für sie einfach mit", sagte Kristin Schädel. Aus Sicht der katholischen Kirche sind auch Tiere Geschöpfe Gottes. Pfarrer Paschek erteilt deshalb seit 2006 am 4. Oktober, dem sogenannten Franziskustag und seit 1931 zudem Welttierschutztag, auch Haustieren einen Segen. An diesem Tag gedenkt man des Heiligen Franz von Assisi, der unter anderem wegen seiner Tierpredigten berühmt wurde.

Erfunden hat Paschek die Tiersegnungen aber nicht. "Bei Nutztieren ist das in der Landwirtschaft durchaus üblich", sagte der Pfarrer vor der Zeremonie auf dem Kirchplatz. Dort warteten bereits mehr als 25 Gäste, um für ihre Vierbeiner himmlisches Geleit zu erbitten. Außer insgesamt 18 Hunden warteten in diesem Jahr nur noch zwei Kaninchen und ein Meerschweinchen auf den Segen. "Sonst werden auch oft Vögel mitgebracht", sagte Paschek - und stimmte die Gäste mit einem gemeinsamen Lied auf die Zeremonie ein - begleitet von Musikerin Silvia Wintergalen an der Gitarre. Ihre zwölfjährige Stieftochter Clara hatte Meerschweinchen Perry mitgebracht.

Höhepunkt der Segensspendung mit Weihwasser war eine Mini-Prozession. Angeführt vom Pfarrer zogen Menschen und Tiere singend einmal um die Bonifatiuskirche herum - bevor Paschek sichtlich vergnügt an die tierischen Besucher kleine Leckerlies verteilte.

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