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Geduld beim dritten Neubaugebiet

Gehrden Geduld beim dritten Neubaugebiet

Die Gehrdener Kommunalpolitiker wollen bei der Entwicklung eines weiteren neuen Wohngebietes im Osten der Kernstadt nichts überstürzen. Über das städtebauliche Konzept für das neue Areal südlich der beiden Neubaugebiete Am Thiemorgen und Großes Neddernholz wollen die Fraktionen erst intensiv beraten.

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Nur ein erstes Konzept: Im Südosten der Kernstadt soll auf einer Ackerfläche ein weiteres Neubaugebiet mit rund 50 Ein- und bis zu acht Mehrfamilienhäusern entstehen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Immerhin ist den Bürgervertretern der Erfolg nicht zu Kopf gestiegen. Obwohl die Grundstücke der Neubaugebiete Am Thiemorgen und Großes Neddernholz in Rekordzeit vermarktet worden sind, wollen die Ratspolitiker bei der weiteren Planung für das dritte Neubaugebiet am östlichen Stadtrand nicht übereilt vorgehen. Darauf haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Bau- und Städteplanung fraktionsübergreifend geeinigt.

Zuvor hatte in der Sitzung die Stadtplanerin Christine Feller von einem Planungsbüro in Hannover ein städtebauliches Entwicklungskonzept für einen möglichen Bebauungsplan „Langes Feld – Dritter Abschnitt“ vorgestellt. Demnach ist es möglich, auf einer rund 6,7 Hektar großen Ackerfläche in unmittelbarer Nachbarschaft zum Baugebiet Langes Feld rund 50  Baugrundstücke für Einfamilienhäuser auszuweisen und im Innenbereich des Gebietes bis zu acht zweigeschossige Mehrfamilienhäuser mit jeweils acht Wohnungen zu bauen – mit Baustellenverkehr vom bislang unbebauten Süden aus.

Zwar hat die Stadtverwaltung angesichts der großen Nachfrage nach weiteren Baugrundstücken ein Interesse, das weitere Planverfahren zügig abzuwickeln. Trotzdem betonte Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg, dass es sich um einen veränderbaren Vorentwurf handele. Die Gehrdener Fraktionen wollen sich auch zunächst darüber beraten, wie viele zweigeschossige Mehrfamilienhäuser mit preiswertem Wohnraum im Einklang mit dem Standort östlich des Baugebietes Langes Feld stehen und verkehrstechnisch verträglich sind. Anschließend soll auf Grundlage der Stellungnahmen das Planverfahren bis zu einem möglichen Grundstückserwerb und zur Aufstellung eines Bebauungsplanes fortgesetzt werden. Politisch ist es nach einem Ratsbeschluss aus dem Dezember gewünscht, dort ein drittes Wohngebiet zu entwickeln.

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Nur ein erstes Konzept: Im Südosten der Kernstadt soll auf einer Ackerfläche ein weiteres Neubaugebiet mit rund 50 Ein- und bis zu acht Mehrfamilienhäusern entstehen.

Quelle: Ingo Rodriguez
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