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Querweg des Friedhofs wird gepflastert

Leveste Querweg des Friedhofs wird gepflastert

Die Umgestaltung des Levester Friedhofs spaltet den Ortsrat. CDU und Grüne wollen zunächst den unbefestigten Querweg pflastern, der SPD ist das zu teuer.

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Erster Schritt zur Umgestaltung der Grünanlage: Der Querweg auf dem Levester Friedhof soll erneuert werden.

Quelle: Dirk Wirausky

Gehrden. Eigentlich war bereits alles beschlossen. Auf Ideen des pensionierten Gartenbauingenieurs Oswald Thomas basierend hat die Stadt auf Wunsch des Levester Ortsrats ein Konzept zur Umgestaltung des Friedhofs erarbeitet. Und das hatte der Ortsrat bereits im November vergangenen Jahres verabschiedet.

Inzwischen sind acht Monate vergangen, und passiert ist nichts. Die Ungeduld wächst. Zum Beispiel bei Walter Meyer (Bündnis 90/Die Grünen). „Das Konzept von Oswald Thomas hat uns begeistert, und trotz vieler Zusagen ist bislang nichts umgesetzt worden“, kritisierte er jetzt im Ortsrat. Das sehen auch die Vertreter der CDU so. „Wir müssen endlich anfangen und gestalten“, forderte Volker Eberhardt (CDU) bei der Sitzung am Montagabend. Sein konkreter Vorschlag: Zunächst solle der Querweg begradigt und gepflastert werden. „Der Weg läuft völlig aus dem Ruder“, sagte Eberhardt. Er sei zwischen 2,40 und 4,10 Meter breit, müsse ständig gepflegt werden, sei schlecht begehbar und habe keine klare Linie.

Auch Thomas plädierte dafür, den Querweg, der von der Osterstraße bis zum Friedhofparkplatz verläuft, zuerst anzufassen. „Damit wird das unruhige Friedhofsbild beendet“, sagte der Experte. Ziel müsse sein, ein einheitliches und ruhiges Bild zu schaffen. Und erst wenn der Querweg fertiggestellt sei, könnten auch neue Bäume angepflanzt werden.

Die Kosten für einen neuen Querweg liegen bei etwa 11 000 Euro. Doch so viel Geld hat die Stadt nicht in den Haushalt eingestellt. Dort sind nur 10 000 Euro insgesamt für die Umgestaltung der Anlage vorgesehen. Michael Passior (SPD) könnte sich zumindest mit einem Kompromiss anfreunden: Den Querweg herrichten, aber nicht pflastern. Ortsbürgermeisterin Sigrid Hahn (SPD) sieht eine andere Priorität: Es sei viel drängender, die Flächen mit den halbanonymen Gräber herzurichten: „Das Erscheinungsbild ist zurzeit unwürdig.“

Am Ende setzten sich CDU und Grüne mit vier Stimmen bei drei Gegenstimmen der SPD durch.

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