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Erinnerung an die Realschulzeit

Gehrden Erinnerung an die Realschulzeit

Die Gehrdener Realschule wäre in diesem Jahr 50 Jahre geworden, obwohl eigentlich schon 51 Jahre. Und auch wenn es diese Schulform nicht mehr gibt, drei Schülerinnen der ersten Stunde wollen das Jubiläum verspätet feiern.

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Heike Claaßen, Ute Meffert und Jutta Winhinrich gehörten 1966 zu den ersten 49 Schülern der Realschule Gehrden. Nun wollen sie ein Klassentreffen organisieren.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Die Gehrdener Realschule wäre in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden, obwohl eigentlich schon 51 Jahre. Und auch wenn es diese Schulform nicht mehr gibt, drei Schülerinnen der ersten Stunde wollen das Jubiläum verspätet feiern.

Es begann in Empelde – damals im November des Jahres 1966. In Gehrden selbst fehlte das geeignete Schulgebäude. Erst im Ende 1969 zog die Realschule schließlich in den Komplex an der Lange-Feldstraße. Unterrichtet wurden anfangs 49 Schüler in zwei Klassen – und das von lediglich zwei Lehrkräften: Rektor Gerhard Schiebel und Konrektorin Irmgard Rosenbrock.

Unter den Schülern waren auch Ute Meffert, Heike Claaßen und Jutta Witthinrich. Die drei legten 1972 die Mittlere Reife ab. Und die drei Frauen hatten nun eine Idee: Sie wollen das 50-jährige Bestehen der Realschule am 16. September nachfeiern; eine Feier, die sie privat organisieren müssen. Denn zuständig für die Realschule, die vor einigen Jahren von der Oberschule abgelöst worden ist, fühlt sich niemand mehr. Auf das Jubiläum angesprochen, habe die Schule an die Stadt Gehrden und das Schulamt verwiesen, berichten Meffert, Claaßen und Witthinrich.

Und da eine offizielle Initiative seitens der Stadt oder Schule nicht zu erwarten sei, haben sie sich auf den Weg gemacht, gemeinsam die Namen der Schüler der Anfangsklassen zusammenzutragen und Anschriften herauszufinden. „Aber es ist unmöglich, alle zu finden“, sagt Witthinrich. Daher: Wer Ende 1966 zu den ersten Schülern der Realschule Gehrden gehörte, kann sich bei Heike Claaßen per Mail an Heike1956@gmx.de zu melden. Geplant ist ein Treffen der Anfangsklassen von 1966.

Auf dem Programm steht eine Führung durch das ehemalige Schulgebäude, in dem jetzt die Oberschule untergebracht ist. Anschließend soll ein geselliges Beisammensein folgen. „Es wird spannend, sich wiederzusehen“, glaubt Ute Meffert, die sogar Klassensprecherin war.

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