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Rettender Badespaß im September

Calenberger Land Rettender Badespaß im September

Der Schlussspurt des Spätsommers in den vergangenen Tagen hat in den Freibädern von Wennigsen und Gehrden doch noch die Saison gerettet. Obwohl die Ferien vorbei sind, kamen die Besucher in Scharen. In Goltern und Empelde gab es dagegen lange Gesichter - dort waren die Bäder schon geschlossen.

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Der traumhafte Spätsommer lockte in den vergangenen Tagen noch einmal viele Besucher in die Freibäder.

Quelle: Johanna Kruse

Calenberger Land. Im Wasserpark in Wennigsen wird nach dem großen Saisonabschluss am Sonntag das Wasser abgelassen. Wenn dann die Sanierungsarbeiten beginnen, blicken die Verantwortlichen mit einem breiten Lächeln auf die vergangenen Wochen zurück: Zwar stand das Naturbad noch Mitte August mit einer Bilanz von 9000 Badegästen schlecht da. Doch durch die rettenden Wochen voller Sonnenschein, die seit Ende August anhalten und erst am Freitag endeten, verzeichnet das Freibad mittlerweile knapp 15 000 Gäste - und damit letztlich sogar noch eine durchschnittlichen Saison.

Verlängern möchten die Betreiber die Saison trotzdem nicht. "Wir könnten zwar noch länger öffnen, müssen die trockene Zeit vor dem Winter aber für die Sanierung nutzen", erklärt Hartwig Hudasch. Im Endeffekt sei der tolle Spätsommer ein Glücksfall gewesen, sagt der Schwimmmeister. Dank der späten Überraschung wurde diese Saison sogar besser als die von 2015, in der 13 500 Besucher nach Wennigsen gekommen waren. "Insgesamt brauchen wir mindestens vier bis sechs Wochen Badewetter, um die Saison gut durchzuhalten", verrät der Schwimmmeister. Und die habe es jetzt tatsächlich noch gegeben.

Auch die Verantwortlichen des Delfi-Bads in Gehrden freuten sich über die späte Hitze. Für Betriebsleiter Alexander Dreger sind die vergangenen Wochen ein versöhnlicher Abschluss. Ursprünglich hätte das Freibad schon am 11. September schließen sollen, nach Absprache mit Bürgermeister Cord Mittendorf wurde das Saisonende um eine Woche nach hinten verschoben. "Grundsätzlich könnten wir sogar noch einmal verlängern, aber ab nächster Woche soll das Wetter schlechter werden", sagt Dreger. Bis Ende August war die Saison auch für ihn eher mäßig gelaufen, die Besucherzahlen in Gehrden lagen jeden Monat unter denen der Vorjahre. Doch der September gab dem Bad wieder Aufschwung.

Nicht ganz so erfreulich verlief die letzte warme Woche in Goltern. Nachdem die Betreiber des dortigen Bades zum Abschluss der Saison am 10. September ein Hundeschwimmen veranstaltet hatten, hätte eine Wiedereröffnung zu viele Hygienemaßnahmen erfordert. Daher blieb das Barsinghäuser Bad trotz des Bilderbuchwetters geschlossen. "Wir haben daraus gelernt und werden über solche Termine künftig nur noch spontan entscheiden", sagte Rolf Hennies, der Vorsitzende des Fördervereins. "Letztendlich hätten wir in den vergangenen Tagen aber auch keine Schwimmaufsicht mehr gehabt." Zumindest ein wenig konnte das Bad aber auch so noch vom Ende August einsetzenden Spätsommer profitieren: Bis dahin lag die Besucherzahl unterhalb von 10 000 - jetzt konnten die Betreiber immerhin noch knapp 14 000 Gäste begrüßen.

Die Hitze der vergangenen Tage hätte auch die Besucherbilanz des städtischen Freibades in Empelde aufgebessert, die für die Monate Mai bis Juli 8000 zahlende Gäste ausweist. Das Bad, gebaut in den 1930er Jahren zur Erfrischung und zum sportlichen Vergnügen der Bergleute aus dem Kaliwerk Hansa und ihrer Familien, wurde in diesem Jahr bereits Ende Juli geschlossen. Dort hat die Sanierung des Schwimmbeckens begonnen. Die Stadt Ronnenberg investiert rund 1,5 Millionen Euro. Auch die Technik wird erneuert, weil die Wasseraufbereitung nicht den hygienischen Anforderungen entspricht.In der Saison 2017 soll das Bad wieder eröffnet werden

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Fotostrecke Gehrden: Rettender Badespaß im September

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Von Johanna Kruse und Kerstin Siegmund

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