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Windrad ist so schwer wie 60 Elefanten

Leveste Windrad ist so schwer wie 60 Elefanten

Spannender Blick hinter die Kulissen: Rund 50 Kinder und ihre Eltern haben sich am bundesweiten Türöffnertag der Fernsehserie "Die Sendung mit der Maus" in einem Windrad in Leveste umgeschaut. Die kleinen Gäste wurden kindgerecht und spielerisch an die regenerative Stromerzeugung herangeführt.

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Sendung mit der Maus: Kinder besichtigen am Türöffnertag ein Windrad.

Quelle: Ingo Rodriguez

Leveste. Das Windrad Eileen ist höher als das größte Haus in Hannover, es ist ungefähr so schwer wie 60 Elefanten - und Eileen liefert mithilfe des Windes in einem Jahr etwa so viel Strom, wie 764 normale Kleinfamilien verbrauchen: Wenn man Kindern technische Daten und komplexe Sachverhalte erklären möchte, muss man schon ihre Vorstellungskraft bemühen.

Die Welt aus der Perspektive von Kindern sehen: Genau das hat die Fernsehserie "Sendung mit der Maus" in den vergangenen Jahrzehnten bekannt gemacht. Am alljählichen Maustüröffnertag öffnen deshalb seit Jahren schon Unternehmen, Einrichtungen und Organsiationen aus ganz Deutschland ihre Pforten und geben einen kindgerechten Einblick. Auch das Unternehmen Windwärts Energie hat sich jetzt wieder an der Aktion beteiligt. Gemeinsam mit den beiden Umwelterlebnispädagogen Lilli und Claudius führten die Mitarbeiter einen Tag lang rund 50 Kinder und ihre Eltern im Windpark in Leveste herum - und gestatteten seltene Blicke hinter die Kulissen. Wie hoch ist ein Windrad? Wie lang sind die Rotoren? Und wieso macht Luft, dass elektrische Geräte funktionieren? Auf diese und andere Fragen erhielten die Kinder verständliche Antworten - ausprobieren und Experimente inklusive.

Notiz am Rande und auch für Erwachsene kein Allgemeinwissen: Das nach einer Landwirtsenkelin benannten Windrad Eileen misst 99 Meter, bis zur Nabe sind es 64 Meter, ein Rotor ist 35 Meter lang, dreht sich sechs bis 21mal pro Minute, und die Konstruktion aus Stahl wiegt rund 300 Tonnen. Auch der fünfjährige Erik weiß das jetzt. "Mein Sohn guckt die Fernsehsendung jede Woche", sagte Mutter Nadia Martini aus Hannover. Sie war wie alle angemeldeten Gäste mit einem Bus vom Bahnhof in Barsinghausen nach Leveste gebracht worden.

"Mir gefallen die Experimente", sagte die achtjährige Ana und probierte mit einem kleinen Modell selbst aus, wie ein kleiner Propeller mit einem Generator bei etwas Gegenwind eine Glühbirne zum Leuchten bringt. Weitere Notiz am Rande: Man braucht 13 Kinder, um ein Windrad am Boden zu umarmen. Und in Deutschland gibt es insgesamt etwa 25 000 Windräder. Nur auf die Anlage hinaufklettern durften die Gäste nicht: "Dafür wird man angeleint und gesichert, sonst ist das viel zu gefährlich", sagte der Windwärts-Mitarbeiter Stefan Dietrich.

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