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SPD: Windkraft ist Teil der Energiewende

Leveste SPD: Windkraft ist Teil der Energiewende

Am Levester Ortsrand könnten in einigen Jahren drei bis vier größere Repowering-Anlagen statt den acht bisherigen kleineren Anlagen gebaut werden. Dagegen wehren sich zahlreiche Bürger. Die SPD nimmt die Bedenken der Menschen ernst, weist aber auch auf die Energiewende hin.

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Ein Windrad bei Leveste mit Blick auf den Deister.Widerstand formiert sichWindkraftanlagen in Leveste

Quelle: franz

Leveste. Seit Mitte März wird das Thema Windenergienutzung in der Bevölkerung diskutiert. Auslöser ist der neuen Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogrammes (RROP) 2016 mit der Festlegung eines Vorranggebietes für Windenergienutzung westlich von Leveste. Inzwischen hat sich die Bürgerinitiative Gegenwind gegründet. Die SPD hat sich aus der Diskussion bislang weitgehend herausgehalten, nun haben sich Michael Passior, Vorsitzender der SPD-Abteilung Leveste, und Sylvie Müller, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Gehrden, geäußert.  Die Pläne, die Anlage zu repowern, lehnen beide nicht ab.

"Wir nehmen alle Levester Bürger mit ihren Ängsten und Bedenken gegen die neuen Pläne zu den Windkraftanlagen sehr ernst", sagen sie. Sie weisen deshalb daraufhin, dass alle Bürger die Möglichkeit haben, bis zum 11. Mai Einwände bei der Stadt Gehrden beziehungsweise bei der Region Hannover gegen die Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramm einzureichen.

Doch die beiden Sozialdemokraten machen auch deutlich: Es bestehe ein großer gesellschaftlicher Konsens  über den Atomausstieg hin zu umweltfreundlichen Energiequellen, der von großen Teilen der Bevölkerung befürwortet werde. "Die erneuerbaren Energien zu optimieren, weiter auszubauen und nach neuen Möglichkeiten zu suchen, ist eine der großen gesellschaftlichen Aufgaben in den nächsten Jahren", sagen sie. Für Sylvie Müller steht fest: "Ohne Windkraft geht es nicht." Mit Blick auf die Pläne im Levester Windpark fügt sie an: "Es steht längst noch nicht fest, wie die Anlagen in 10 bis 15 Jahren aussehen werden." Zumal neue Anlagen einem gesonderten Genehmigungsverfahren gegenüber der Region Hannover unterliegen. Außerdem sei die technische Entwicklung von Windenergieanlagen längst noch nicht abgeschlossen.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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