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SPD will mehr Betreuungszeit für Grundschüler
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Gehrden SPD will mehr Betreuungszeit für Grundschüler

Die SPD will in Gehrden eine Betreuungslücke schließen. Ziel ist es, den Eltern für ihre Kinder auch in der Grundschule eine verlässliche Obhut anzubieten. Bislang müssen die Jungen und Mädchen im Grundschulalter für einen Hortplatz in Gehrden angemeldet werden. Gegenwärtig gibt es 70 im Stadtgebiet.

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Der Bedarf an einem Ganztagsschulangebot im Grundschulbereich soll ermittelt werden. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Gehrden. Die Sozialdemokraten wollen die Verwaltung beauftragen, mit einer Elternbefragung den Bedarf an einem Ganztagsschulangebot im Grundschulbereich zu ermitteln. In die Befragung sollen alle Eltern von Gehrdener Kindern im Alter bis acht Jahre einbezogen werden.

Das gebührenpflichtige Hortangebot könne die Nachfrage nicht befriedigen, meint die SPD. Der Bedarf an Betreuung sei höher als das bereitstehende Angebot, das wegen der Erhebung von Gebühren zudem nicht für alle Erziehenden gleichermaßen zugänglich sei. „Schüler im Grundschulalter benötigen aber auch am Nachmittag ein verlässliches, betreutes Umfeld“, heißt es in den Antrag der SPD. Mit schulischen Ganztagsangeboten könne dieses verlässliche Umfeld für Bildung und Freizeit geschaffen werden.

Ein kostenfreies schulisches Ganztagsangebot könne ein wichtiger Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und besseren Bildungschancen sein. Die Offene Ganztagsschule als freiwilliges Angebot leiste einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Familien und Alleinerziehenden. „In welchem Umfang ein solches Angebot in Gehrden benötigt und angenommen wird, ist aber letztlich nur durch die Befragung der Betroffenen herauszufinden“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Henning Harter.

Fachdienstleiterin Britta Häupl glaubt, dass der Bedarf an einer zuverlässigen Nachmittagsbetreuung für Grundschüler deutlich steigen wird, wenn in den nächsten Jahren die Kinder eingeschult werden, die bereits in der Krippe ganztägig untergebracht waren. „Ich begrüße deshalb, dass das Thema nun in Gang kommt“, sagt sie.

Der Ratsausschuss für Schule, Jugend und Soziales wird sich mit dem Antrag der SPD im Februar beschäftigen.

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HAZ-Redakteur/in Dirk Wirausky

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