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Freizeit auf die französische Art

Gehrden Freizeit auf die französische Art

Der SV Gehrden hat am Sonntagvormittag feierlich die neue Bouleanlage an den Tennisplätzen des Sportcenters eröffnet. Auf zwei Bahnen will die Boulegruppe des Vereins künftig in geselliger Runde die Kugeln werfen. Die Anlage wurden im März für insgesamt 4000 Euro vom Verein angelegt.

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Die bis dahin noch jungfräuliche Boulebahn wird nun endlich eingeweiht.

Quelle: Elena Everding

Gehrden. Ein Hauch von Frankreich weht ab sofort durch das Sportcenter des SV Gehrden. Noch jungfräulich liegen am Sonntagmorgen die beiden Sandbahnen im hinteren Teil der Tennisanlage, und warten nur darauf, bespielt zu werden. Dazu sind fast alle der 24 Mitglieder der Boulegruppe erschienen. Doch bevor es an die silbernen Kugeln geht, hält Initiator Rainer Dembeck noch eine kleiner Ansprache im Clubhaus der Tennissparte.

"Wir wollen Boule in Gehrden etablieren", sagt Dembeck und ist auch zuversichtlich, dass dies funktioniert. Die Kugelsportart, die ihre Wurzeln in Frankreich hat, ist beliebt, und die Boulegruppe steht aber noch ganz am Anfang. "Wir werden sicher noch mehr werden", meint Dembeck. Vom Verein gab es zur Eröffnung für die Gruppe schon einmal eine Harke für die Bahn. 

Die Idee zur Boulegruppe hat auch einen strategischen Hintergrund: Dembeck hatte sich darüber Gedanken gemacht, wie der SV Gehrden auch ältere Leute im Verein halten kann. "Die können irgendwann nicht mehr Fußball oder ähnliches spielen. Dann treten sie aus dem Verein aus", stellt er fest. Um das zu verhindern, bietet er nun mit Boule ein weniger anstrengendes, dafür aber geselliges Spiel an der frischen Luft an, das auch für ältere Vereinsmitglieder geeignet ist.

Die Kosten für die Bouleanlage in Höhe von 4000 Euro trägt der SV Gehrden, mit einem Zuschuss des Landessportbunde. Die Boulegruppe ist noch keine eigene Sparte, kooperiert aber mit der Tennissparte. So können die Spieler zum Beispiel die Toiletten der Tennisanlagen nutzen.

Bevor es losgeht mit den ersten Würfen, nehmen die Anwesenden noch einen kleinen Imbiss zu sich - natürlich stilecht auf französische Art und Weise. Mit Käse, Baguette und Rotwein stimmen sie sich auf das Boulespielen ein. Dann treten die ersten Spieler an die Bahnen. Beim Boule müssen zwei Teams silberne Metallkugeln auf eine Bahn werfen. Ziel ist es, diese so nah wie möglich an die kleinere Zielkugel, das sogenannte "Schweinchen", zu werfen und dabei möglichst noch gegnerische Kugeln zu entfernen.

Auch wenn die ersten Würfe noch etwas ungeübt sind, die neue Bouleanlage hat den ersten Praxistest definitiv bestanden. "Die Regeln lesen wir dann noch einmal nach", beschließen die Spieler lachend. Und das ist auch gut so, denn der Spaß steht hier an erster Stelle, nicht die sportliche Leistung. "Wir sind eine reine Freizeitgruppe", sagt Dembeck. Doch über eine schöne Vereinsmeisterschaft könne man schon nachdenken, findet er.

Boule beim SV Gehrden

Die Boulegruppe ist noch auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Sie trifft sich ab sofort an drei Terminen in der Woche: dienstags und sonntags jeweils um 10 Uhr und donnerstags um 17 Uhr. Zudem kann auch außerhalb der Zeiten gespielt werden. Neue Mitglieder können zunächst vier Wochen auf Probe mitmachen und erst danach in den Verein eintreten. Informationen gibt es bei Rainer Dembeck und bei der Geschäftsstelle des SV Gehrden unter Tel. (05108) 5924 und per Email unter info@svgehrden.de.

Von Elena Everding

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