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Mehr als ein Schüleraustausch

Gehrden Mehr als ein Schüleraustausch

Schüler aus der französischen Stadt Remiremont waren zehn Tage in Gehrden. Der Abschied fällt allen Jugendlichen schwer.

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Mehr als nur ein Schüleraustausch: Die Jugendlichen aus Gehrden und Remiremont.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Textnachrichten von Schülern habe er auf sein Handy bekommen, berichtet Stéphane Garber - mit der Bitte, den Aufenthalt in Gehrden doch um eine Woche zu verlängern. "Alle haben sich wohl gefühlt und sind begeistert. Der Abschied fällt schwer", sagt der Lehrer der Lycée André Malraux aus der französischen Kleinstadt Remiremont. Und seine Schüler hätten ihn auch in Erstaunen versetzt. "Viele haben sich in einer Buchhandlung deutsche Romane gekauft", sagt er. Das habe es noch nie gegeben. 17 französische Jugendliche, die in Gastfamilien untergebracht wurden, haben an dem Schüleraustausch mit dem Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG) in Gehrden teilgenommen, weitere 16 Jungen und Mädchen der Lycée André Malraux waren zeitgleich an der Käthe-Kollwitz-Schule in Hannover. "Das Interesse an dem Austausch ist groß", sagt Garber, der Deutsch in der Europaklasse unterrichtet.

Lehrerin Christiane Eilers-Bierbaum, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Kerstin Domrös die deutsch-französische Begegnung betreut, ist angetan von dem zehntägigen Treffen. "Alle haben toll mitgemacht", sagt sie. Das Programm war umfangreich. Begrüßung im Rathaus, Stadtrallye durch Gehrden, Willkommensparty im Jugendpavillon, Besuche im Gehrdener Backhaus und im Stadtmuseum, dazu gemeinsamer Unterricht am MCG und eine Theateraufführung sowie Ausflüge nach Hannover, Hamburg und Hildesheim. Das habe großen Spaß gemacht, sagt die 15-jährige Sophie aus Remiremont. Sie habe nette deutsche Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen und neue Gewohnheiten entdeckt, wie das Abendbrot. "In Deutschland wird häufig gegessen", sagt sie. Auch die 14-jährige MCG-Schülerin Nina ist begeistert. "Wir haben uns alle auf Anhieb gut verstanden", sagt sie. Sie freue sich bereits jetzt auf den Gegenbesuch in Remiremont. Und die Sprache sei überhaupt kein Problem. "Die Verständigung klappt bestens", sagt die Neuntklässlerin.

Doch nach zehn Tagen abwechslungsreiches Programm geht es für die 17 Franzosen zurück in die Vogesen. Immerhin mit der Gewissheit, dass sich alle im Herbst in Remiremont wiedersehen.

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